Haubner: Zusätzlicher Impuls für den Bildungs- und Pflegebereich

Ausdehnung der Bausparmöglichkeiten begünstigt Bildungs- und Pflegevorsorge

Wien 2005-06-07 (BMSG/OTS) - "Bildung und Qualifikation sind die besten Voraussetzungen für Arbeitsplatzchancen, daher ist die Investitionsbegünstigung in diesem Bereich ein wesentlicher Fortschritt", ist Sozialministerin Ursula Haubner überzeugt. Besonders in der betrieblichen Weiterbildung oder Neu- bzw. Umschulung ein sieht Haubner ein wichtiges Aktionsfeld für die (Weiter)Beschäftigung auch von älteren Arbeitnehmer/innen. Gerade angesichts der ansteigenden Lebenserwartung und der länger notwendigen Berufstätigkeit bietet sich auch für Unternehmen die Möglichkeit, diese Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen rechtzeitig planen und setzen zu können. Hier tun sich für Haubner auch bessere Chancen für ältere Arbeitnehmerinnen auf.

Besonders positiv beurteilt die Sozialministerin die neuen Möglichkeiten der zusätzlichen privaten Pflegevorsorge über die Bausparkassen, denn ältere Menschen wollen daheim alt werden und so lange wie möglich im familiären Umfeld gepflegt und umsorgt werden. Neben dem 2005 erhöhten Pflegegeld für 300.000 Menschen, mit den mobilen Hilfsdiensten und der staatlich geförderten Weiterversicherung für pflegende Angehörige wird nun mit dem begünstigten Pflegedarlehen eine zusätzliche Möglichkeit für eine qualitätsvolle Betreuung im Alter geschaffen. Die Pflege eines nahen Angehörigen ist oft mit einer Reduktion der Arbeitszeit oder einem zeitweisen Ausstieg aus dem Beruf verbunden, sodass es immer wichtiger wird, hier Vorsorge treffen zu können, um diese Zeit finanziell überbrücken zu können.

Auch die Betreuung, Hilfe und medizinische Behandlung, die individuell gewünscht wird, stellt die Pflegebedürftigen oft selbst vor große finanzielle Herausforderungen, sodass auch hier mit einer begünstigten Finanzierung eine optimale Problemlösung angeboten werden kann. "Ich bin froh, dass es gelungen ist, diese wichtigen Bereiche zukünftig im selben Ausmaß wie die Eigenheimschaffung zu fördern", so Haubner abschließend.

(Schluss/bxf)

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