ARBÖ: Nach Einlenkung bei Licht am Tag weitere Änderungen bei 26. KFG-Novelle nötig (Teil 2)

Neue Bus-Zählregel bringt in der Praxis keine Verbesserung

Wien (OTS) - "Solange Schüler täglich stehend im Bus zur Schule gebracht werden, ist ihre Verkehrssicherheit nicht gewährleistet", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. Die 26. KFG-Novelle sieht zwar die 1:1-Zählregel in Bussen vor, beschränkt sie aber nur auf den Gelegenheitsverkehr. Die im täglichen Kraftlinienverkehr eingesetzten Busse brauchen die Zählregel auch in Zukunft nicht zu beachten.

Während die Schüler nach wie vor täglich stehend zur Schule befördert werden dürfen, wird künftig nur für den "Gelegenheitsverkehr" ein Sitzplatz pro Kind vorgeschrieben, also für Schulausflüge oder bei Fahrten in die Landschulwochen. "Diese Regel ändert an der Praxis nichts. Denn bei Schulausflügen oder Sportwochen wird ohnehin jetzt schon pro Kind ein Sitzplatz reserviert", bedauert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Hellar.

"Mit der Festschreibung der Realität kaschiert die Regierung, dass sie neuerlich am Nein des Finanzministers kläglich gescheitert ist, mehr Geld aus dem Familienlastenausgleichsfonds zu erhalten. Eine Umsetzung der 1:1-Regelung für die Schülerbeförderung in privaten Bussen (für den normalen öffentlichen Linienverkehr kommt sie aus finanziellen Gründen ohnehin nicht in Frage) würde zusätzliche Investitionen in neue Busse bzw. Busausrüstungen erfordern.

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