Bures erfreut über Grasser-Rückzieher bei Streichung der Steuerbegünstigung von Wohnbauanleihen

"Sieg der Vernunft mit Seltenheitswert" - Folge massiven Drucks von SPÖ und Wohnbauexperten

Wien (SK) Erfreut zeigte sich SPÖ-Bautensprecherin Doris
Bures am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst über den Rückzieher von Finanzminister Grasser bezüglich seines Vorhabens, mit der Streichung der Steuerbegünstigung für Wohnbauanleihen ein Privatversicherungs-Paket zu finanzieren: "Ein Sieg der Vernunft mit Seltenheitswert, errungen durch massiven Druck Seitens der SPÖ und der überwältigenden Mehrheit der Wohnbauexperten. Die Streichung der Steuerbegünstigung wäre ein desaströses Signal in Richtung leistbarer Mieten und Förderung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt." ****

Die Aufhebung der Steuerbegünstigung hätte eine durchschnittliche geförderte Mietwohnung von 75 Quadratmetern um rund 300 Euro pro Jahr verteuert. "Leistbarer Wohnraum für eine große Anzahl von Wohnungsmietern - meist Jungfamilien - wäre damit noch weiter in die Ferne gerückt." Bures erinnerte daran, dass schon bisher durch die Maßnahmen der Regierung Wohnen immer teurer wurde und den größten Anteil an der Inflation ausmacht. "Die Haushalte mussten seit Antritt der Regierung Schüssel immer mehr Geld für das Grundbedürfnis Wohnen ausgeben. Die Streichung der Steuerbegünstigung hätte die Situation noch verschärft", betonte Bures.

Die SPÖ werde jedenfalls die Garantie der Steuerbegünstigung beim nächsten Bautenausschuss am 21. Juni zur Sprache bringen, so die Vorsitzende des Bautenausschusses. "Dann wird sich zeigen, wie ernst es der ÖVP und vor allem den Wiener Abgeordneten mit den 'richtigen Signalen zur richtigen Zeit', sprich mit den Anliegen der Wohnungssuchenden und Mieter, ist", so Bures abschließend. (Schluss) up/mm

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