Strache: EU-Krise nicht mit Stillschweigen übergehen

Für FPÖ-Obmann kommen Beitragserhöhungen nicht in Frage -Ausstieg aus Euro eines von vielen möglichen Szenarien

Laut FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache ist in der EU zum gegenwärtigen Zeitpunkt prinzipiell alles zu hinterfragen. Es dürfe keine Denkverbote geben. "Die EU befindet sich in einer tiefen Krise, die nicht mit Stillschweigen übergangen werden kann." ****

Beitragserhöhungen kommen für Strache auf keinen Fall in Frage. "Ganz im Gegenteil muß man eher die Frage nach einer Reduzierung von Österreichs Zahlungen an die EU stellen", so der freiheitliche Bundesparteiobmann. Beim gegenwärtigen Zustand der Union sei dies ein mehr als berechtigter Gedanke. Die EU müsse sich endlich einer Diskussion über ihre Zukunft stellen. Die Mentalität des "Drüberfahrens" müsse ein Ende haben. Es sei den österreichischen Steuerzahlern nicht zuzumuten, daß ihr mühsam erarbeitetes Geld in den Sümpfen der Brüsseler Bürokratie versickere.

Zum diskutierten Ausstieg aus dem Euro meinte Strache, daß dies eines von vielen möglichen Szenarien sei. "Man muß über alles diskutieren dürfen."

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen
Bundeskommunikation
Tel.: (01) 5123535-0

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0001