Austrotherm stärkt Position am Balkan

Der österreichische Dämmstoff-Spezialist eröffnete EPS-Werk in Bulgarien

Wopfing/Waldegg (OTS) - Die Austrotherm GmbH, führender Anbieter
im Bereich Polystyrol-Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa, stärkt ihre Position am Balkan. Nach Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien und Serbien-Montenegro wurde am 3. Juni nahe Sofia ein topmodernes Produktionswerk zur Herstellung von EPS-Dämmstoffen (Styropor) eröffnet. Zu den Eröffnungsfeierlichkeiten konnten neben zahlreich Kunden und Geschäftspartnern auch hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik u.a. Österreichs Handelsdelegierter in Sofia, Dr. Hermann Ortner begrüßt werden.

Austrotherm investierte insgesamt 4 Mio. Euro in den neuen Produktionsstandort, der eine Kapazität von bis zu 400.000 m3 EPS im Jahr gewährleistet. "Durch großzügig dimensionierte Lagerhallen und kurze Umrüstzeiten an den Maschinen sind wir in der Lage, die Produktion sehr flexibel auf spezielle Kundenerfordernisse auszurichten", erläutert Dr. Todor Nedev, Geschäftsführer der Austrotherm Bulgaria EOOD die Stärken des neuen Werkes, das zunächst 30 Mitarbeiter beschäftigt. Neben den nun in Bulgarien produzierten EPS-Dämmplatten werden auch Fassadenprofile sowie
wasser- und druckunempfindliche XPS-Dämmprodukte der österreichischen Austrotherm in Bulgarien vertrieben. "Aus strategischer Sicht", so Ferdinand Kühbacher, Geschäftsführer der Austrotherm GmbH, "ist das neue EPS-Werk für die Belieferung des Großraums Sofia mit mehr als 1,2 Mio. Einwohnern, ganz Bulgariens und auch der benachbarten nationalen Märkte wie Griechenland, Mazedonien und Albanien ein Top Standort".

Österreichische Unternehmen haben den 8 Mio. Einwohner zählenden Markt bereits entdeckt, sie zählen 2004 zu den stärksten Investoren in Bulgarien. "Die bulgarische Wirtschaft lässt derzeit mit Wachstumsraten von über 5 %, in der Bauwirtschaft sogar mit Zuwächsen von 13 % aufhorchen und der geplante EU-Beitritt fördert diese Entwicklung", erläutert Ferdinand Kühbacher. Qualitative Wärmedämmung ist schon jetzt aus mehreren Gründen ein Thema in Bulgarien: Rund 80 % der Gebäude sind schlecht bis gar nicht gedämmt. Zudem leidet auch Bulgarien unter steigenden Energiepreisen und strengen, langen Wintermonaten. "Durch den EU Beitritt werden die Anforderungen an eine verbesserte Bauweise - Stichwort EU-Gebäuderichtlinie - schon sehr rasch an Bedeutung gewinnen", setzt Ferdinand Kühbacher auf zusätzliche Impulse sowohl bei der thermischen Sanierung als auch im Neubaubereich.

Die Erschließung des bulgarischen Marktes startete Austrotherm bereits 1996 über die Schwesterfirma Baumit mit Sitz in Elin Pelin. Die Belieferung mit Dämmstoff-Produkten erfolgte seitdem von Österreich und Rumänien aus. Die Austrotherm-Gruppe erzielte mit jetzt 520 Mitarbeitern 2004 europaweit einen Umsatz von 104 Mio. Euro und zählt, ebenso wie die Wopfinger- und Murexin-Gruppe zur Schmid Industrieholding. Die Schmid Industrieholding erwirtschaftete im Jahr 2004 einen Umsatz von 730 Mio. Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Austrotherm GmbH
GF Ferdinand Kühbacher
Friedrich-Schmid-Straße 165
2754 Waldegg / Wopfing
Tel.: 02633/401-110
Fax: 02633/401-111
ferdinand.kuehbacher@austrotherm.at
www.austrotherm.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004