ÖVP Wien hofft auf Kursänderung in der Sportverwaltung

Wien (VP-Klub) - "Vorsichtig optimistisch", so beurteilte ÖVP Wien Sportsprecher LAbg. Walter Strobl heute die Mitteilung, dass es nach einem halben Jahr Abstinenz nun endlich eine neue Sportamtsleiterin gibt. "Wir werden der neuen Leiterin der MA 51 eine Chance geben, zu zeigen, dass ihr der organisierte Breitensport wirklich am Herzen liegt und dass es klare, nachvollziehbare Förderkriterien für den Sport geben muss. Freunderlwirtschaft, die es noch bis vor kurzem gegeben hat, wäre jedenfalls der falsche Weg", so Strobl.

Der provisorische Sportamtsleiter, Alexander Zimmermann, habe zuletzt gezeigt, dass es auch anders geht, betonte der ÖVP Sportsprecher. Er hoffe, dass dieser neue Stil der gegenseitigen Achtung, der Anerkennung der hohen Leistungen der Dachverbände als Leistungsträger für diese Stadt, sowie eine offene Gesprächsbereitschaft fortgesetzt wird.

Strobl hob hervor, dass es aber eine klare Trennung zur Sportpolitik geben muss. Dafür ist die SPÖ-Stadtregierung zuständig und sicher nicht die Verwaltungsbehörde. Es wird also davon abhängen, welche Ziele von der zuständigen Stadträtin Laska vorgegeben und wie bzw. in welcher Art sie dann umgesetzt werden.
Strobl: "Ich erwarte mir von der neuen Sportamtsleiterin aber Impulse in Richtung einer konzeptiven Erneuerung der Sportverwaltung in Wien. Die Dachverbände haben bereits in umfangreichen Konzepten gezeigt, dass sie mit der Stadtverwaltung in einen Diskussionsprozess in Richtung mehr Autonomie und bessere Mittelverteilung eintreten wollen. All das wurde bisher aber verhindert. Jetzt könnte es einen Neubeginn geben."

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