ÖAMTC: Problemzone Josef-Holaubek-Platz im 9. Bezirk

Gefährlicher Fußgängerübergang, irreführende Beschilderung

Wien (ÖAMTC-Presse) – Zahlreiche Beschwerden von Autofahrern erreichen zur Zeit das ÖAMTC-Wienteam wegen des Josef-Holaubek-Platzes. Dieser liegt auf der Verbindung Heiligenstädter Straße – Spittelauer Lände, zwischen Verkehrsamt und Wirtschaftsuniversität.

Der Fußgängerübergang am Josef-Holaubek-Platz, der die U-Bahn-Station Spittelau (U 4, U 6) mit der Wirtschaftsuniversität verbindet, ist einer der frequentiertesten Wiens (Studenten!). Dadurch stehen Fahrzeuge, die Richtung Spittelauer Lände/Zentrum unterwegs sind, oft bis zur Heiligenstädter Straße zurück. Dieser Weg über den „Verkehrsamt-Hügel“ ist eine der wenigen Möglichkeiten, im autofeindlichen 9. Bezirk Richtung Zentrum zu fahren. „Um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen und gleichzeitig den Verkehrsfluss zu beschleunigen, sollte eine Fußgängerbrücke errichtet werden“, fordert Harald Lasser vom ÖAMTC-Wienteam. „Mit geringem Aufwand könnte großer Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer erzielt werden.“

Irreführende Beschilderung

Für Verwirrung sorgt zusätzlich das Überkopf-Hinweisschild „Spittelauer Lände“: Es zeigt zwei Pfeile (Fahrstreifen) in Richtung Lände, obwohl nur einer vorhanden ist. Der ÖAMTC regt ein Ersetzen des irreführenden Schildes durch ein Hinweiszeichen „Zentrum“ mit nur einem Pfeil (Fahrstreifen) an. Ortsunkundige Fahrer können mit dem Hinweis „Zentrum“ mehr anfangen als mit „Spittelauer Lände“. Auch sollte nur ein Fahrstreifen signalisiert werden, da nur einer vorhanden ist. Zusätzlich wäre ein Rechtsabbiege-Hinweisschild „Zentrum“ bereits zwischen Nußdorfer Straße und Liechtenwerder Platz für die Autofahrer hilfreich.

Gerade in einem Bezirk, der den Autoverkehr immer mehr behindert und zurückgedrängt hat, sollten die letzten verbleibenden Verkehrswege laut ÖAMTC flüssiger zu befahren und richtig beschildert sein.

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