Praxis-Test für Wasserstoff-Autos

Stuttgart (OTS) - Vorschlag zur Moderation/Teaser

Moderation
Autos für eine saubere Umwelt. Mit Wasserstoff im Tank längst keine Zukunftsvision mehr:

O-Ton
Im Grunde genommen kann man sagen, dass wir als Automobilhersteller daran interessiert sind, die Gesellschaft für morgen praktisch ohne Emissionen mobil zu halten.

Moderation
Mehr zum Thema mit Hans H. Demant von Opel gleich bei uns.

Vorschlag zur Moderation/Interview

Moderation
Wasserstoff als Energiequelle der Zukunft. Das hat auch die Automobilindustrie erkannt. Denn sie steckt bereits Milliarden von Euro in die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen. Und auch die Verbraucher sehen darin den richtigen Weg:

Umfrage
Das Erdöl wird früher oder später garantiert mal ausgehen und dann muss man sich nach Alternativen umschauen .../... Die Vorteile sind, dass es kaum Lärmentwicklung gibt und dass eigentlich die Schadstoffemission sehr gering ist .../... Ja, das find ich einen guten Anstoß, gerade jetzt, wo die Ölpreise immer mehr steigen. Ich denke mal, es ist ein großer Schritt in die Zukunft.

Moderation
Auch die Bundesregierung hat diesen Trend erkannt. Verkehrsminister Manfred Stolpe ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, beim Wasserstoff Praxis-Test von General Motors/Opel und IKEA persönlich den Startschuss zu geben. Hans H. Demant ist Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Herr Demant, Sie haben international mehrere Praxis-Tests mit Wasserstoff-Autos laufen. Jetzt beginnt auch in Deutschland die Probezeit auf der Straße. Wie sieht dieser Test mit dem HydroGen3 denn aus?

O-Ton
Das ist ein Praxistest, bei dem IKEA-Mitarbeiter das Fahrzeug fahren im täglichen Einsatz. Wir werden dieses Fahrzeug im Hintergrund betreuen und in der Zusammenarbeit mit IKEA natürlich eine Menge über den täglichen Einsatz dieses Fahrzeugs lernen.

Moderation
Wie funktioniert eigentlich ein wasserstoffbetriebenes Auto?

O-Ton
Ja, der HydroGen3, der auf Basis von Zafira aufgebaut wird, hat einen Elektromotor in der Größenordnung knapp über 80 PS. Dieser Elektromotor wird von einer Wasserstoffzelle, von einer Brennstoffzelle, mit Energie versorgt. Null auf Hundert in der Größenordnung 16 Sekunden. Topgeschwindigkeit 160 Kilometer pro Stunde, damit voll alltagstauglich.

Moderation
Der Praxis-Test soll bis Ende 2007 laufen. Was wollen Sie bis dahin erreichen?

O-Ton
Die ganze Frage ist: Gibt es Situationen, in der unter normalen Verkehrsbedingungen es Verbesserungspotential gibt. Wir erwarten von diesem Test, dass das Konzept, das wir momentan fahren, nämlich den Brennstoffzellen-Antrieb, funktioniert und am Ende praxisorientiert umgesetzt werden kann.

Moderation
Und was bedeutet das für die weitere Entwicklung?

O-Ton
Ganz einfach. Wir sind der festen Überzeugung, dass Wasserstoff als Energieträger sich durchsetzen wird. Die Frage ist wann und wir streben momentan einen Zeithorizont über nächsten fünf und zehn Jahre an. Im Grunde genommen kann man eigentlich sagen, dass wir als Automobilhersteller daran interessiert sind, die Gesellschaft für morgen ohne Emissionen mobil zu halten.

Moderation
Herr Demant, vielen Dank.

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