SP-Haider: Über 30.000 Landsleute brauchen dringend Arbeit

Gesamtarbeitslosigkeit in OÖ um mindestens 6 % gestiegen

Wien (OTS) - "Die Arbeitslosigkeit steigt in unserem Bundesland immer weiter. Ein Zustand, mit dem sich ein Wirtschaftsbundesland wie OÖ nicht einfach abfinden kann. Es nützt niemand - schon gar nicht einem Arbeitslosen - wenn Oberösterreich zwar im Bundesländervergleich gut dasteht, aber die Arbeitslosigkeit auch bei uns ständig steigt. Im Mai dieses Jahres waren bereits 22.615 Menschen in Oberösterreich offiziell als arbeitslos registriert," machte Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, am Wochenende deutlich.

Damit seien in unserem Bundesland um 1.277 Menschen mehr als arbeitssuchend vorgemerkt, als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres. Dazu kämen aktuell noch 7.901 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die sich in Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservices befänden und ebenfalls dringend Arbeit benötigten. Insgesamt sei daher davon auszugehen, dass hierzulande mindestens - die Dunkelziffer ist bekanntlich noch höher - 30.516 Landsleute dringend einen Job bräuchten.

Besonders alarmierend sei weiter, dass der Anteil der jugendlichen Arbeitslosen in Oberösterreich immer noch steigt und weit über dem Bundesdurchschnitt (16%) liegt. Aktuell sind 4.782 Jugendliche - um 493 (+11,5%) mehr als noch im Mai 2004 - zwischen 15 und 25 Jahren als arbeitssuchend gemeldet. Das sind 21,1% aller offiziell in Oberösterreich als arbeitslos registrierten Personen. Hinzu kommen noch 2.714 Jugendliche in Schulungen, sodass insgesamt mindestens 7.496 junge Menschen - auch hier wird man realistischer Weise von noch höheren Zahlen auszugehen haben - ohne Arbeit sind, ergänzte der SP-Vorsitzende.

"Hinter diesen nackten Zahlen verbergen sich viele tragische menschliche Schicksale. Persönliche Unzufriedenheit, zusätzliche Belastung des Familienlebens und untergrabenes Selbstwertgefühl sind - neben massiver finanzieller Einbußen - nur einige der unmittelbaren Folgen von Arbeitslosigkeit. Daher müssen die Anstrengungen der Politik, die arbeitssuchenden Menschen wieder einer Beschäftigung zuzuführen, noch weit mehr verstärkt werden. Das Problem Arbeitslosigkeit ist offensichtlich und kann nicht - wie es von manchen praktiziert wird - einfach weggerechnet werden", meint SP-Chef Erich Haider.

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