Scheuch: Auch Verbesserung der europäischen Agrarpolitik notwendig

Verfassungs-Nein eröffnet neue Chancen für ländlichen Raum

Wien, 2005-06-03 (bpb) - "Das Agrarbudget ist das größte der EU. Gerade deshalb sind ein effizienter Mitteleinsatz und umsichtige, vorausblickende Strategien in diesem Sektor unbedingt notwendig. Mit dem Nein zur EU-Verfassung kommt auch die Ablehnung der bisherigen Agrarpolitik zum Ausdruck. Es ist die Aufgabe von uns Bauernvertretern, dass die Bürokraten der EU eine funktionierende Agrarpolitik machen und auf die bäuerliche Bevölkerung nicht vergessen", stellte Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch heute im Gespräch mit dem Bündnispressebüro fest. ****

Erst wenn alle Bevölkerungsteile - so auch die im Agrarbereich tätigen - das Gefühl hätten, dass die Europäische Union praktikable Lösungen für die jeweils größten Probleme anbieten könnte, werde die Zustimmung zu einem geeinten Europa und in der Folge auch zu einer gesamteuropäischen Verfassung wieder steigen, so Scheuch weiter.

"In Frankreich und in den Niederlanden ist der bäuerliche Bereich ein sehr bedeutsames Wirtschaftssegment. Gerade deshalb sollte das Nein dieser Länder auch im Bezug auf die Agrarpolitik der EU berücksichtigt werden. Ich sehe das jedenfalls als Auftrag und werde mich im Parlament noch stärker für eine gerechte und österreichorientierte Agrarpolitik zur Stärkung des ländlichen Raums einsetzen!", erklärte der BZÖ-Bündnissprecher abschließend.

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