Brinek klärt Broukal über Finanzierung auf

"Center of Excellence" würde Forschungsstandort aufwerten

Wien, 3. Juni 2005 (ÖVP-PK) "Ich kläre Herrn Broukal gerne über die Finanzierung der Universitäten auf, falls er nicht über die notwendigen Informationen verfügen sollte", sagte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek heute,
Freitag, zu Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. Die Universitäten hätten ein Globalbudget erhalten, um ihre Entwicklungspläne zu verabschieden und diesen gemäß zu arbeiten. Die Budgetverhandlungen seien im Übrigen einvernehmlich geführt worden. Brinek betonte zudem, dass die Infrastrukturinvestitionen von 50 auf 70 Millionen Euro angehoben wurden und durch die am 1. Mai abgeschlossene Forschungsanleihe der universitären Forschung Mittel in erheblicher Höhe zufließen würden. ****

Betreffend "Centers of Excellence" erinnerte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Broukal daran, dass die Stadt Wien bereits vor einiger Zeit Interesse an der Errichtung einer solchen Institution in der Bundeshauptstadt angemeldet habe und eine Machbarkeitsstudie finanziert habe. Darüber hinaus gingen die Proponenten der "Eliteuniversität" davon aus, dass diese auf Basis der bereits bestehenden universitären Exzellenzzentren weiterentwickelt würde.

Zudem sei in der Frage der Finanzierung noch keine wie immer geartete Entscheidung gefallen. Fest stehe aber jedenfalls, dass
die Mittel der bestehenden Universitäten nicht angetastet werden. "Es besteht also kein Grund zur Panik. Ganz im Gegenteil." Von der Errichtung eines solchen "Centers of Excellence" würde der Forschungsstandort Österreich zusätzlich profitieren, liege doch Österreich im Hinblick auf Innovationskraft international gesehen auf einem Platz, den es zu verbessern gelte. "Und diese Chance sollte doch auch Herr Broukal begrüßen", so Brinek abschließend.

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