Sozialministerin Haubner bei 59. Delegiertentag des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes

Wien 2005-06-03 (BMSG/OTS) - Sozialministerin Ursula Haubner nahm heute an der 59. ordentlichen Delegiertenversammlung des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes teil. Der ÖBSV stellt als größte Interessensvertretung eine unverzichtbare und wichtige Organisation und Anlaufstelle für blinde und sehbehinderte Menschen dar. "Das Sozialministerium hat gemeinsam mit dem ÖBSV in konstruktiver Zusammenarbeit bisher schon viel erreicht. Ich habe mich schon immer für eine aktive Politik für Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt. Das bedeutet vor Allem die Stärken der Menschen in den Vordergrund zu stellen und nicht die Behinderung. Dass diese Politik allen zu Gute kommt, den Betroffenen wie auch der gesamten Gesellschaft, belegen die Erfolge gerade der Behindertenmilliarde", betonte Sozialministerin Haubner.

Allein durch die Behindertenmilliarde konnten bisher insgesamt mehr als 17.000 Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden. Auch das im Herbst zu beschließende Behindertengleichstellungsgesetz bildet einen Meilenstein und stärkt die führende Position Österreichs innerhalb Europas. Das Sozialministerium fördert die Aktivitäten des ÖSBV wie Arbeitsassistenz für Sehbehinderte, Arbeitsplatzausstattung mit technischen Hilfsmitteln, Schulungs- und Integrationsmaßnahmen und die Schaffung einer Einrichtung für Text und Tonmaterial sowie neue Medien für sehbehinderte Menschen mit über 350.000 Euro.

Sozialministerin Haubner überreichte im Rahmen der Delegiertenversammlung gemeinsam mit Präsident Klaus Martini die Ehrenmitgliedschaft des ÖBSV an den Ehrenobmann der LG Kärnten Herrn Walter Tiefenbacher. Haubner betonte in diesem Zusammenhang die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem ÖBSV und versicherte, auch in Zukunft ein verlässlicher Partner zu sein, um die gemeinsame, erfolgreiche Arbeit für die Menschen mit Beeinträchtigungen fortzusetzen.

(Schluss/bxf)

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