Cap begrüßt Mück-Kritik an Diskussionsverweigerung von Schüssel und Co.

Parteivorsitzendendiskussion über EU wäre Gebot der Stunde

Wien (SK) "Chefredakteur Mück kann nur Recht gegeben werden, wenn er die Diskussionsverweigerung von Kanzler Schüssel und der ÖVP, denn nur die kann er heute gemeint haben, im ORF kritisiert", stellte der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann und SPÖ-Mediensprecher Josef Cap Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. "Ich teile auch seine Ansicht, dass es angesichts der Ergebnisse der EU-Referenden dringend nötig ist diese Diskussionsverweigerung zu beenden. In diesem Sinne verstehe ich die heutigen Aussagen Mücks auch so, dass der ORF beabsichtigt, die Vorsitzenden der im Parlament vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde über die Konsequenzen dieser Abstimmungsergebnisse und den weiteren Weg, den die EU nehmen soll, einzuladen.", so Cap. ****

Falls das noch nicht beabsichtigt sein sollte, wolle er diese Idee gerne als "Anregung von außen" einbringen, so Cap. Eine derartige Diskussion würde auch den Einschaltquoten der ORF-Informationssendungen gut tun, da davon auszugehen ist, dass die Österreicherinnen und Österreicher ein großes Interesse an diesem Thema haben und an einer derartigen Runde mehr interessiert sind, als an durchgeschalteten Monologen des Kanzlers. "Wenn der ORF, wovon ich ausgehe, zu einer solchen Runde einlädt, wird man auch sehen, wer bereit ist an einer derartigen Diskussion teilzunehmen und wer nicht," schloss Cap. (Schluss) ns/mm

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