Bau der Volksgarage in der Mariahilfer Hofmühlgasse beginnt

Bezirksvorsteherin Kaufmann: Nachfrage nach den Garagenplätzen ist groß und AnrainerInnen wünschen sich den darüber liegenden Park endlich attraktiver zu machen

Wien (SPW-K) - Im Juli beginnen die Bauarbeiten für die
Volksgarage in der Hofmühlgasse. In vierzehn Monaten werden 182 MariahilferInnen in vier Etagen ihr Auto unterstellen können. Die Ein- und Ausfahrt befindet sich in der Hofmühlgasse zwischen der Mollardgasse und Magdalenenstraße. "Die Nachfrage ist wirklich groß. Es gibt bereits vor Baubeginn eine Warteliste." unterstreicht Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann die Dringlichkeit des Neubaus.

Wichtig bei der Planung war für die Bezirksvorsteherin, dass die Tiefgarage besonders frauenfreundlich wird. "Rolltore und individuelle Zugangscode werden Fremden den Zutritt erschweren." Außerdem gibt es keine Angsträume, wie beispielsweise Nischen, in dem 4,2 Millionen teuren Parkhaus der BewohnerInnen.

Ebenso sind "Behindertenparkplätze" vorgesehen. "Es wird aber keine Kurzparkplätze geben. Die Stellplätze sind nur für die unmittelbare Wohnbevölkerung bestimmt", bekräftigt Renate Kaufmann.

Mariahilfer laufend über das Projekt informiert

Von der Idee eine Volksgarage zu bauen bis zur Gestaltung des Parks wurden die AnrainerInnen immer auf den aktuellsten Stand gehalten. Im Jänner 2003 wurden sie über die Notwendigkeit einer Volksgarage befragt. "Damals machten sich 75% für den Bau stark", erinnert sich Kaufmann. Sie lud im Frühjahr 2004 4.000 MariahilferInnen zu einer Bürgerversammlung ein, bei der erstmals über die Volksgarage in der Hofmühlgasse informiert und mit den Fachleuten debattiert wurde. Derzeit läuft die Planung der Oberflächengestaltung. Auch hier sind die BewohnerInnen eingebunden. Am 15. Juni findet bereits die zweite Diskussionsrunde über die Erneuerung des Richard-Waldemar-Parks statt.

MariahilferInnen wünschen sich modernen, attraktiven "Park der Begegnung".

Der Park soll künftig stärker "begangen, belebt und benutzt" werden, so der Konsens der AnrainerInnen". Die Grünanlage wird besser einsehbar und heller. Mehr Licht und ein weiterer Zugang in den Park in der Hofmühlgasse auf der Seite der Sandwirtgasse wird dafür sorgen. Ebenso wichtig sei, "Plätze der Begegnung" zu schaffen, meint SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann. Die Details werden noch mit den BewohnerInnen in den nächsten Diskussionsveranstaltungen "ausverhandelt".

Außer Streit jedoch, dass die öffentliche WC-Anlage entfernt, die Müllsammelstelle und die Telefonzelle verlegt werden, womit ein einladendes "Entree" in den Park gestaltet werden kann. "Die Planer versuchen überdies durch blühende Bäume und Sträucher Farbe in die Stadt zu bringen." Die neu gesetzten Bäume können hervorragend auf der Garage gedeihen, da 1,5 Meter Erdmaterial auf die Betondecke aufgeschüttet wird. Die drei ältesten und größten Bäume des Parks bleiben erhalten. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden mehr Bäume gepflanzt als gefällt.

Der Park wird auf Kosten des Bauträgers der Tiefgarage wiederhergestellt. Mit der Instandsetzung wird voraussichtlich im Herbst 2006 begonnen werden. Rechtzeitig zur Parksaison im Frühjahr 2007 wird der moderne und attraktivere Park eröffnet. Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann hob die einmalige Möglichkeit hervor, das Erscheinungsbild der Hofmühlgasse attraktiver zu machen und die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen nachhaltig zu verbessern. (Schluss)

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