Grünen NÖ - Nein zu dieser Schulstrukturreform

Weiderbauer: "Niederösterreichs Schulbürokratie würde jährlich 3,1 Million Euro kosten!"

St. Pölten (Grüne) - "Natürlich braucht die Schule eine Reform. Aber diese von Landeshauptmann Erwin Pröll vorgelegte Schulstrukturreform bringt nur eine finanzielle und bürokratische Aufblähung", so kommentiert der Bildungssprecher der Grünen, Emmerich Weiderbauer, die geplante Schulstrukturreform in Niederösterreich. Ich sehe schwarz für diese Strukturreform. Die Grünen werden diese Strukturreform im Landtag selbstverständlich ablehnen.

Diese Strukturreform bringt keine Rettung der Kleinstschulen in Niederösterreich. Diese Reform kostet nur Geld und bringt mehr Bürokratie. So stellen sich die Grünen keine moderne, innovative Strukturreform vor. Niederösterreich hat im Pflichtschulbereich derzeit 31 Bezirksschulinspektoren und 3 Landesschulinspektoren. Geht es nach dem Willen von LH Pröll würden dazu noch 5 Bildungsmanager kommen.

Weiderbauer: "Niederösterreich braucht mehr JunglehrerInnen und weniger BildungsmanagerInnen". 31 Bezirksschulinspektoren, 3 Landesschulinspektoren und 5 Bildungsmanager würden jährlich 3,1 Million Euro verschlingen. "Dafür könnten 134 (!) JunglehrerInnen eingestellt werden", so der Grüne Bildungssprecher. Die Grünen unterstützen die Kritik des Zentralausschusses der LandeslehrerInnen, der unter anderem die Einbindung aller im Schulwesen Beteiligter, verbunden mit einer gemeinsamen Umsetzung der Strukturreform fordert. Bemerkenswert finden die Grünen, dass der Zentralausschuss eine Forderung der Grünen NÖ aufgreift und endlich die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 bei zeitgleicher Ressourcenerhöhung, als Antwort auf die dramatische Entwicklung der SchülerInnenzahlen bzw. die ständig steigende Zahl von Konfliktsituationen in der Erziehungsproblematik sieht und dies als "oberstes Gebot der Stunde" bezeichnet.

Grüner Vorschlag: 5 Bildungsmanager, die mit Kompetenzen und Ressourcen ausgestattet werden sind für Niederösterreichs Pflichtschulbereich zuständig. Diese Bildungsmanager werden vom Landtag kontrolliert indem sie regelmäßige Berichte abliefern und der Kontrolle durch den Landesrechnungshof unterliegen. Dies entspricht auch den Gepflogenheiten bei den Regionalmanagements.

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