Vorbereitungskonferenz "ICT & Creativity" 2- "Kreativität für Technologiesektor unverzichtbar"

Wien (OTS) - Eines der Hautpanliegen der gestern in Wien eröffneten Konferenz "ICT & Creativity" ist es, auf die Bedeutung der Kreativität für den ICT-Sektor aufmerksam zu machen. Neben dem technischen Informationszugang ist sie die maßgebende Größe. Die Konferenz ist Teil eines globalen Diskussionsprozesses zur Verminderung der Klüfte im Informations- und Kommunikationssektor. In der ersten Phase im Jahr 2003 definierte der UN-Gipfel in Genf die aktuellen Bedürfnisse und Probleme der Informationsgesellschaft. Auf diesen Abschnitt soll nun die Implementierung folgen.

"Die bisher erzielten Resultate haben eine Dynamik freigesetzt, die sehr ermutigend ist. Der Wunsch nach der Einbeziehung aller Partner hat sich erfüllt", sagte Adama Samassekou, der Präsident des Vorbereitungskomitees der ersten Phase. Für den ehemaligen Bildungsminister Malis ist es wichtig, die Brücken zwischen der Realität und den Bedürfnissen zu schlagen: dann werde der kreative Prozess folgen. Das Europa nach dem 2. Weltkrieg könne als Vorbild dienen. "Damals setzte man auf die Zusammenarbeit zum Wohl aller Menschen. Das Resultat spricht für sich"; urteilte Samassekou. Die Kooperation zwischen Regierungen und internationalen Organisationen würde den kreativen Prozess aber fördern. "Möglicherweise können die Informations- und Kommunikationstechnologien sogar einen wertvollen Beitrag bei der Entwicklung ganzer Gesellschaften leisten", sagte Samassekou.

"Eine Revolution im besten Sinne", ist der Ausbau des weltweiten Internetzuganges für Rudolf Fischer, Chief Operating Officer der Telecom Austria. Er scheue den Vergleich mit den Errungenschaften der industriellen Revolution nicht. "Weltweit gibt es 890 Millionen Internetuser, die Wachstumsrate beträgt 142%. "Auf der ganzen Welt verfügen 13% der Haushalte über einen Zugang zum world wide web. Der Durchschnitt in Europa beträgt 35,5%. In Österreich ist momentan eine Abdeckung von 60% erreicht. Die Zukunft gehört der Informations- und Kommunikationstechnologie", so Fischer, beim Nachmittagspanel zum Thema "A Cultural Agenda for Technology". Patrick de Smedt von Microsoft Europe pflichtete bei. "ICT befähigt Menschen auf der ganzen Welt, ihr Potential auszuschöpfen. Wir möchten ihnen gerne dabei helfen", so de Smedt.

Am Nachmittag fanden Workshops zu folgenden Themen statt: "Creative Content & Community Building", "Digital Rights/Creative Commons", eLearning and e science: Workshop on best practices", e-Government and eDeomcracy", eBroadcasting and eMonopolisation". Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die heute zu den Themen "eCulture Content and DigiArts", Youth for Youth: Creative Web Contents from Young People" Creative Business ideas/Incubator for Entrepreneurship", Economic Framework for IT Corporations", Disruptive Technologies, broken Business" fortgesetzt werden, finden auch Eingang in die "Wiener Erklärungen", die zum Abschluss der Konferenz präsentiert werden.

"ICT & Creativity - Strategies for a better Information Society", Konferenz zum "Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS)", 2. und 3. Juni in Wien, Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien, Information: http://www.wsa-conference.org, http://www.itu.int/wsis)

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