- 02.06.2005, 11:28:48
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Kickl widerspricht Behauptungen Steinkellners
Bisher keine Vereinbarung - Gemeinsamen Weg vor Sommer fixieren
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl widersprach heute Behauptungen
Günter Steinkellners, wonach es bereits mehrere Gespräche zwischen
diesem und FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gegeben habe und eine
Plattform vereinbart worden sei. ****
Dies sei unrichtig, betonte Kickl. Es habe bisher nur ein Gespräch
mit Steinkellner vor dessen Marokkoreise gegeben, bei dem von
Strache, der stets um Einheit bemüht sei, ein gemeinsamer Weg
angeboten worden sei. Dieser sei aber nur dann möglich, wenn er beim
kommenden Landesparteivorstand definiert und beschlossen werde, damit
noch vor dem Sommer entsprechende Schritte gesetzt werden könnten. Es
sei zentral, daß in einem Landesparteitag bzw. einer
Ur-Vollversammlung der Mietglieder der gemeinsame Weg beschlossen
werde.
Es liege an Steinkellner, dem breiten Interesse der Basis in
Oberösterreich nachzukommen und die ausgestreckte Hand Straches nicht
auszuschlagen. Er könne mit einem Mal die Irritation innerhalb der
Landesgruppe beenden und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die
Einheit des Dritten Lagers in Oberösterreich sicher zu stellen,
erklärte Kickl.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, daß sich Gerüchte um einen
Nationalratswahltermin im Herbst mehr und mehr verdichten, müsse vor
dem Sommer eine Entscheidung fallen. Jede andere Vorgangsweise wäre
den FPÖ-Mitgliedern in Oberösterreich gegenüber unverantwortlich.
Kickl: "Der Wunsch der Basis ist klar: Eine FPÖ, wo FPÖ draufsteht
und FPÖ drin ist. Dieser Wunsch ist von zahlreichen Ortsgruppen und
Bezirken in Oberösterreich eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht
worden. Mit gutem Willen Steinkellners müßten entsprechende Schritte
zur Umsetzung dieses Auftrags im Zuge des nächsten
Landesparteivorstandes am 6. Juni sicher möglich sein." (Schluß)
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