Bures: Regierung verantwortlich für Rekordarbeitslosigkeit

Wien (SK) "Monat für Monat belegen die Daten des AMS das Versagen der Regierung. Monat für Monat wird ein neuer trauriger Arbeitslosigkeitsrekord verzeichnet", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zu den heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen mit Stand Ende Mai. Die Veröffentlichungspolitik des Arbeitsministeriums zeigt nach Ansicht von Bures das schlechte Gewissen des verantwortlichen Ministers. "Bis vor kurzem war es nicht üblich, erst am späten Nachmittag nach Redaktionsschluss der Printmedien diese wichtigen Daten bekannt zu geben", so Bures. ****

Für besonders Besorgnis erregend hält es die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, dass der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ungebremst vonstatten geht. Gegenüber dem Mai des Vorjahrs stieg die Arbeitslosenzahl (inklusive Schulungen) um 16.812 auf 274.919, das ist ein Anstieg um 6,5 Prozent. Das bedeutet die höchste Mai-Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Zweiten Republik.

Es stehe fest, dass der Großteil des Anstiegs der Arbeitslosigkeit seit dem Jahr 2000 hausgemacht ist, also von der schwarz-blau-orangen Regierung verschuldet. Hätte sich der Arbeitsmarkt in Österreich so entwickelt wie im EU-Durchschnitt, gäbe es rund 50.000 Arbeitslose weniger, erläuterte Bures. In 17 von 25 EU-Staaten sinkt die Arbeitslosenquote in den letzten fünf Jahren, in Österreich steigt sie. Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit werde überdies immer dramatischer, betonte Bures angesichts der beinahe 10-prozentigen Steigerungsrate in dem Bereich.

In dem Zusammenhang kritisierte Bures die "anhaltende Untätigkeit der Regierung" scharf. "Die monatliche Arbeitslosenstatistik zeigt der Bevölkerung, welchen Effekt die diversen Kanzler-'Gipfel' in der Hofburg gehabt haben: Nämlich keinen", betonte Bures. (Schluss) wf

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