Dobart zu PISA: Evaluation von Studien üblich

Vergleichbarkeit muss sichergestellt sein

Wien (OTS) - "Die Evaluation von Ergebnissen und Methoden von wissenschaftlichen Arbeiten ist mittlerweile Standard. Besonders bei Untersuchungen der Größenordnung von PISA ist es nicht nur üblich, sondern im Sinne des Nachweises der effizienten Verwendung öffentlicher Mittel sogar angebracht, die Ergebnisse und deren Zustandekommen von unabhängiger Stelle prüfen zu lassen", erklärte der für das allgemein bildende Schulwesen zuständige Sektionschef im Bildungsministerium, Dr. Anton Dobart.

Bei PISA als internationalem Projekt, das von der OECD für die teilnehmenden Länder gemanagt wird, erfolgen grundsätzliche Entscheidungen über Inhalte, Methoden und Vorgehensweisen im PISA Governing Board (dort sind alle Länder vertreten). Technische Entscheidungen werden vom internationalen Konsortium (ACER, Australian Council for Educational Research; Westat; Citogroep) unter Kontrolle der sog. technischen Gruppe des PISA Governing Boards und unter Mitwirkung des National Project Managements (Österreich:
Universität Salzburg - Ass.-Prof. DDr G. Haider und Dr. C. Reiter) getroffen. Das bedeutet: an der konkreten detaillierten Festlegung der statistischen Methoden waren weder das Bildungsministerium noch die Statistik Austria beteiligt.

"Wenn die PISA-2003-Ergebnisse ernsthafte Grundlage für bildungspolitische Prozesse sein sollen, dann muss sichergestellt sein, dass die Ergebnisse gültig, international und gegenüber PISA 2000 vergleichbar sind. Genau das wird von Statistikern jetzt überprüft", so Dobart abschließend.

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