Krankenhaus Sierning blickt in positive Zukunft

Frais: "Bei Gesprächen mit Belegschaft wurden Missverständnisse und Sorgen ausgeräumt"

Linz (OTS) - Misstrauen abzubauen und offene Fragen zu klären
waren die zentralen Ziele bei den heutigen Gesprächen zwischen der Belegschaft des Krankenhauses Sierning und den Vertretern der Krankenhausträger sowie der Politik. Neben SP-Klubobmann Dr. Karl Frais und Gesundheitslandesrätin Dr. Silvia Stöger waren dies Landtagsabgeordneter Dr. Walter Aichinger (ÖVP), Bürgermeister Manfred Kalchmair (SPÖ) sowie Mag. Posch (Orden) und Primar Dr. Artmann. Landesrätin Stöger zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der Gespräche: "85 % des derzeitigen Gesamtleistungsspektrums der Krankenanstalt Sierning können auch bei der geänderten geplanten Fächerstruktur erbracht werden. Damit ist die zukünftige Entwicklung des Krankenhauses Sierning verlässlich abgesichert." Auch Klubchef Frais sieht das heutige Treffen positiv: "Viele Missverständnisse zwischen Träger und Belegschaft konnten ausgeräumt werden. Ich habe an den Krankenhausträger appelliert, die Sorgen der Belegschaft ernst zu nehmen und motiviert in die Arbeitsgruppen zu gehen, um dort die noch offenen Detailfragen im Bereich der Medizin aber auch im Bereich der sozialen Absicherung jener, die eine Veränderung ihres Dienstpostens hinnehmen müssen, zu klären".

In den vergangenen Monaten hat die Belegschaft des Krankenhauses Sierning einen oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehenden Kampf für die Erhaltung des ihres Krankenhauses geführt. "Das rege Interesse an der heutigen Veranstaltung beweist, wie wichtig es ist, den Dialog mit den Bediensteten zu suchen", betont Landesrätin Dr. Stöger.

SP-Klubchef Frais unterstreicht die Erfolge für das Krankenhaus Sierning: "Ausgehend von der im Pühringer-Plan formulierten Absicht Sierning zu schließen, ist es in zähen Verhandlungen gelungen, Sierning in Zusammenarbeit mit dem Träger in Form eines Pilotprojektes als Krankenhaus mit neuen Zielsetzungen zu erhalten. Akutgeratrie, Remoblisation und eine Ambulanz für innere Medizin sowie tagesklinische Betten und der wichtige Bereich der Patienten mit eingeschränkten Wahrnehmungen werden die zukünftigen Schwerpunkte im Krankenhaus Sierning darstellen. Für jene Mitarbeiter, deren Dienstposten sich verändern werden, werden in den geschaffenen Arbeitsgruppen Lösungen entwickelt". Außerdem konnte vom Krankenhausträger die Zusicherung erreicht werden, Sierning über die bis 2010 geltende Vereinbarung hinaus zu erhalten.

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SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner

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