Wlodkowski: Bauern brauchen fairen Erzeugermilchpreis

EU-Leistungsabgeltungen dürfen nicht gekürzt werden

Graz (AIZ) - Anlässlich des morgigen Weltmilchtages (01.06.) informieren die steirischen Bauern bei zahlreichen Bezirks-Aktionen die Bevölkerung über den Wert von Milch- und Milchprodukten. Gleichzeitig weisen sie auf die Wichtigkeit der Milchviehhaltung für die Pflege der unverwechselbaren Kulturlandschaft hin. "Dieser Dialog mit den Konsumenten soll mithelfen, die Bindung zu heimischen Milchprodukten zu verstärken", betont Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. Wer zu heimischen Lebensmitteln greife, schone durch kurze Transportwege die Umwelt und schaffe neue Arbeitsplätze.

Milch darf kein Schleuderartikel sein

"Milch als wichtigstes Lebensmittel darf in den Supermärkten nicht als Lockartikel verschleudert werden", fordert Wlodkowski. Wer dies tue, riskiere das wirtschaftliche Überleben der 8.000 steirischen Milchbauern und ignoriere, dass die Kulturlandschaftspflege weit gehend durch die Milch- und Rinderhalter erfolgt.

Zum Weltmilchtag weist die steirische Landwirtschaftskammer auch auf die angespannte Einkommenssituation der Milchbauern hin. "Eine Kombination aus fairen Erzeugermilchpreisen und EU-Leistungsabgeltungen ist entscheidend für das Überleben der Milchviehbetriebe in den benachteiligten alpinen Regionen. Deshalb dürfen die bestehenden EU-Leistungsabgeltungen für das Wirtschaften unter diesen - im Vergleich zu anderen europäischen Gunstlagen -erschwerten Produktionsbedingungen nicht gekürzt werden", fordert Wlodkowski.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst
Tel: 01/533-18-43, pressedienst@aiz.info
http://www.aiz.info
FAX: (01) 535-04-38

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIZ0003