Wiener Linien: Tätliche übergriffe auf Bedienstete steigen

U-Bahnpolizei dringend notwendig

Wien (OTS) - Wien, 31.05.05 (fpd) - Die tätlichen Angriffe auf Bedienstete der Wiener Linien nehmen immer mehr zu. Von Jänner bis April wurden bereits achtzehn Übergriffe auf Bedienstete der U-Bahn dokumentiert, schlägt Wolfgang Reinold, Vorsitzender der Freiheitlichen Arbeitnehmer bei den Wiener Linien, Alarm.

Beim letzten Vorfall wurde ein U-Bahnfahrer von Jugendlichen in der Station Kagran mit einem Schraubenzieher attackiert und trug zahlreiche Verletzungen davon. Ein weiteres Problem sind die Dealer, die unsere U-Bahn zum Drogenumschlagplatz Nr.1 gemacht haben und ungeniert auf Bahnsteigen und in den U-Bahnzügen selbst ihren tödlichen Geschäften nachgehen. Selbst Drogensüchtige setzen sich ihren "Schuss" immer öfter vor den Augen der anderen Fahrgäste in den Wagengarnituren.

Für Reinold sind diese Missstände die Folge der Schließungen von Stationsüberwachungen und von Personalreduzierung. Die Aufstellung einer betriebseigenen U-Bahnpolizei, die sich aus Freiwilligen rekrutieren soll, ist notwendig. Bedienstete etwa aus dem Bereich der Stationsaufsicht würden sich dann Eignungstests und Schulungen unterziehen.

Die geschlossenen Stationsüberwachungen müssten ebenfalls wieder mit Personal besetzt werden. Damit würden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und mehr Sicherheit für Personal und Fahrgäste garantiert werden, schloss Reinold. (Schluss)am

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