Martin zu ORF-Report heute Abend: "Der Schere zum Opfer fallen"

Wien (OTS) - Soeben führte der ORF-Redakteur Jörg Hofer ein Interview mit Hans-Peter Martin für den ORF-Report heute Abend. Dabei ging es vor allem um die Verwendung von Geldern für Klagen anlässlich des EU-Wahlkampfs 2004. Den größten Einzelposten - bislang 30.000 Euro - bilden dabei die Klagen gegen den ORF wegen Nichtberücksichtigung und Verletzung des Objektivitätsgebots. Auch bei anderen Vorhaltungen gegenüber Martin ging es vor allem um haltlose Vorwürfe von (Ex-)ORF-Mitarbeitern und Journalisten aus einem sehr engen Politmedien-Habererumfeld. Als Martin konkret auf das Verhalten des ORF und einiger seiner Mitarbeiter einging, sagte Jörg Hofer, alles was Martin über den ORF Kritisches gesagt habe, werde Zitat "der Schere zum Opfer fallen". Dafür gab er Martin den Tipp, ORF-Chefredakteur Werner Mück doch wegen dessen Umgang mit der Liste Martin Zitat "in den A.... zu treten".

Der fraktionsfreie EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gegen den ORF-Report und die ORF-Führung in Wien bereits mehrere Klagen wegen Verletzung des ORF-Gesetzes anhängig sind und warnt die Fernsehzuseher, heute Abend bei der Sendung nicht zu vergessen, dass auch Markus Barnay und andere, vermutlich im Bild zu sehende Interviewpartner derzeitige oder ehemalige ORF-Angestellte bzw. Mitarbeiter sind. Noch ist auch völlig ungewiss ob Martin dem ORF-Gesetz entsprechend, mit den geplanten Vorhaltungen gegenüber seiner Person auch so im Interview konfrontiert wurde, dass er konkret und fair dazu Stellung nehmen konnte.

Weitere Informationen zur Arbeit und Transparenz des EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin unter www.hpmartin.net

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