MA 22: Statuserhebung NO2 vom Umweltbundesamt erstellt

Wien (OTS) - Das Immissionsschutzgesetz-Luft schreibt bei Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen (z.B. Stickstoffdioxid NO2, Feinstaub PM10 u.a.) die Erstellung einer Studie zur Verursacherermittlung, einer sogenannten Statuserhebung, vor. Die MA 22 vergibt dazu Aufträge an Externe, etwa im Fall von Feinstaub und Stickoxiden an das Umweltbundesamt, zur Erstellung einer derartigen Statuserhebung. Gesetzlich notwendiger Inhalt einer Statuserhebung ist neben der Verursacherermittlung auch eine Auflistung möglicher Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Schadstoffsituation beitragen könnten. Bei der aktuellen Statuserhebung zu Stickstoffdioxid hat das Umweltbundesamt (UBA) im Auftrag der MA 22 eine Reihe von Maßnahmenvorschlägen erarbeitet. Die in der Statuserhebung publizierten möglichen Maßnahmen sind keine Empfehlungen der MA 22, sondern des Umweltbundesamtes. Das Gesetz verpflichtet die Länder, alle Statuserhebungen zu veröffentlichen, dem die Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, die auch das Luftmessnetz der Stadt Wien betreibt, nachkommt. Exklusiv-Informationen an MedienvertreterInnnen, wie sie im heutigen Artikel in der "Presse" kolportiert wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, da alle Statuserhebungen im Internet unter
http://www.wien.at/ma22/luftgue.html öffentlich zugänglich sind.

"ExpertInnen der Stadt Wien arbeiten derzeit im Rahmen des Projekts ULI - Urbane Luftinitiative Wien daran, alle denkbaren Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität auf ihre Effizienz und Durchführbarkeit zu untersuchen, sie betreffen zahlreiche Bereiche, wie etwa Raumwärme, Baustellen, Strassenreinigung und Winterdienst und Verkehr", so Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung. (Schluss) urb

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