Flughafen-Beschäftigte: Arbeitgeber-Angebot bei Urabstimmung abgelehnt

Angemessene Reallohnerhöhung oder massiver Widerstand der Gewerkschaft

Wien (HTV/ÖGB) - Mit lediglich 2,1 Prozent Erhöhung des Kollektivvertrags-Lohnes sollen sich die Beschäftigten der österreichischen Flughäfen zufrieden geben. In einer Urabstimmung haben sich 90 Prozent der FluchhafenarbeiterInnen gegen dieses magere Angebot ausgesprochen.++++

Die Inflationsrate lag im März bei 2,9 Prozent, die Betreiber der österreichischen Flughäfen wollen ihren Beschäftigten aber nur magere 2,1 Prozent und eine Einmalzahlung von 0,5 Prozent gewähren. Für die Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) völlig unannehmbar. Der niederösterreichische HTV-Landessekretär Rudolf Wagner: "Da präsentieren sich die Flughafenbetreiber mit Rekordergebnissen und loben sich wegen der besten Zukunftsaussichten für die nächsten Jahre und für diejenigen, die täglich schuften müssen, bleibt wenig übrig."

Morgen, Mittwoch, wird wieder verhandelt. Wagner: "Sollten sich die Arbeitgeber nicht zu einer angemessenen Lohnerhöhung durchringen, ist mit massivem Widerstand der Flughafenbeschäftigten und der Gewerkschaft zu rechnen."(ff)

ÖGB, 31. Mai
2005
Nr. 350

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