Schabl: Land Niederösterreich setzt Initiativen fürs "Nichtrauchen"

Prävention ist einer der wesentlichen Grundpfeiler des Gesundheitswesens

St. Pölten, (SPI) - "Dass Rauchen zu den größten Gefahren für die Gesundheit gehört, ist eine bekannte Tatsache. Ebenso bekannt ist es aber auch, dass das Rauchen eine Sucht ist, die zu bekämpfen nicht einfach ist! Mir ist es daher als Gesundheitslandesrat für Niederösterreich ein besonderes Anliegen, all jene, die mit dem Rauchen aufhören wollen zu unterstützen. Von Seiten des Gesundheitsreferats des Landes Niederösterreich laufen daher verschiedene Initiativen", so der NÖ Gesundheitsreferent, LR Emil Schabl. Im Rahmen der 10 Niederösterreichischen Gesundheitsziele wurde festgelegt, den Anteil der Raucher in Niederösterreich um 15 % zu reduzieren. "Der Weg dahin führt von Prävention über Raucherentwöhnung bis hin zu speziellen Projekten, wie dem ‚Rauchfreien Krankenhaus'", erläutert LR Schabl. Das Projekt ‚Rauchfreies Krankenhaus' läuft mittlerweile seit etwas mehr als einem Jahr. "Ziel ist es nicht durch Zwang etwas zu erreichen, sondern durch ein Miteinander! In den Krankenhäusern wurden Seminare abgehalten und Motivationstrainings durchgeführt. Der dahinter stehende Grundgedanke ist es, dass die Krankenhäuser und vor allem die MitarbeiterInnen, ÄrztInnen, PflegerInnen und alle im Gesundheitswesen Beschäftigten nicht zuletzt auch eine Vorbildwirkung erfüllen sollen", führt Schabl aus.****

In Österreich sterben jedes Jahr rund 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Die durch Zigarettenkonsum ausgelösten bzw. verstärkten Erkrankungen reichen vom Lungenkrebs über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Impotenz. Besonders dramatisch ist es, dass vor allem junge Menschen und Kinder rauchen. Bis zu 45 % der Mädchen und 43 % der Burschen greifen bereits im Alter von 14 Jahren regelmäßig zum "Glimmstängel". "Wichtig ist daher beim Rauchen wie bei jeder anderen Suchterkrankung die Prävention. Es ist aber auch nie zu spät um mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt zahlreiche Initiativen, die das ‚Aufhören' leichter machen. So bietet zum Beispiel die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse in St. Pölten, Horn, Wr. Neustadt und Korneuburg Beratungsstellen an und führt auch darüber hinaus in den Bezirken Beratungen durch. Die Krankenkassen, Ärzte und Apotheker stehen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung", so LR Schabl abschließend.
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