Wlodkowski begrüßt neue Ökostrom-Zuschlagsverordnung

Gestiegene Marktpreise sind Hauptursache für Stromverteuerung

Graz (AIZ) - Der steirische Landwirtschaftskammer-Präsident
Gerhard Wlodkowski begrüßt den rechtzeitig von Minister Martin Bartenstein vorgelegten Entwurf über die Ökostrom-Zuschläge 2006:
"Damit kann der weitere Ausbau von Ökostrom erfolgen", so Wlodkowski. Der Entwurf sieht vor, dass die Zuschläge für Strom aus Biomasse, Wind und Photovoltaik um 0,17 Cent je Kilowattstunde steigen. "Das sind pro Jahr für einen durchschnittlichen Haushalt um EUR 7,- mehr. Damit kann der Anteil von Ökostrom im Jahr 2006 auf erforderliche 6% des Strombedarfs erhöht werden. Der weitere Ausbau der Stromerzeugung aus Wind und Biomasse ist notwendig, um den Stromimport zu senken und den Anstieg der CO2-Emissionen zu reduzieren", stellt der Präsident fest.

"Der Hauptgrund für die Stromverteuerung sind aber nicht die Ökostromzuschläge, sondern die gestiegenen Marktpreise für Strom", unterstreicht Kammerdirektor Heinz Kopetz. Die Marktpreise für Strom seien innerhalb eines Jahres um mehr als 0,6 Cent je Kilowattstunde oder 20% gestiegen. Diese Preiserhöhung in einem Jahr mache deutlich mehr aus als die Zuschläge für die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft. "Die Marktpreise für Strom steigen deshalb, weil die Nachfrage immer größer wird und die Überkapazitäten bei Überschussstrom immer kleiner werden", hält Kopetz fest.
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