FP-Landauer: Rauchen soll als Krankheit anerkannt werden

Gefäßverkalkung durch Zigarettenrauch auf dem Vormarsch

Wien (OTS) - Wien, 31.05.05 (fpd) - Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages fordert die Wiener FPÖ-Gesundheitssprecherin Stadträtin Karin Landauer ÖVP-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat zum Handeln auf. Sie soll in Verhandlungen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungen
und Experten eintreten, um das Rauchen als Krankheit anzuerkennen.

Eine Innsbrucker Forschergruppe rund um David Bernhard beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahren mit den Auswirkungen des Rauchens. Mit seiner Arbeitsgruppe "Gefäßbiologie" ist es ihm dabei gelungen, den Zusammenhang zwischen Zigarettenrauch und Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) zu erforschen, erklärt Landauer.

Wenn Rauchen als Krankheit anerkannt ist, wäre die Therapie auf Krankenschein endlich möglich. Damit könnten viel mehr Menschen als bisher mit Nikotinpflastern oder Tabletten vom Rauchen loskommen. Der von Rauch-Kallat eingeschlagene Weg der Vorsorge ist ein Schritt in die richtige Richtung. Solange aber vor allem immer mehr junge Mädchen zur Zigarette greifen, müssen alle Mittel ausgeschöpft werden, um so viele Nikotinabhängige wie möglich von der Zigarette wegzukommen, meint Landauer. (Schluss)am

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