Veranstaltung AK und Institut für Staatswissenschaft: Neoliberalismus und Globalisierung am 6. Juni 2005

Wien (OTS) - Auf einer gemeinsamen Veranstaltung von AK Wien und
dem Institut für Staatswissenschaft der Uni Wien sollen die Herausforderungen und Auseinandersetzungen zu Neoliberalismus und Globalisierung beleuchtet werden. Beide Begriffe tauchen in der öffentlichen Diskussion häufig verkürzt als Schlagworte auf, mit denen Veränderungen auf den unterschiedlichsten Ebenen entweder begründet oder kritisiert werden. Was vielfach zu kurz kommt, ist eine kritische Auseinandersetzung mit den dahinter stehenden Grundkonzepten und Strategien, die in der Gesellschaftspolitik vieler euopäischer Länder merkbar ihre Spuren hinterlassen. Schwerpunktmäßig stehen dabei zwei Themen im Mittelpunkt: Was bedeutet das für den Sozialstaat und für Teilhabechancen der Geschlechter.

Veranstaltung "Neoliberalismus und Globalisierung"
Montag 6. Juni 2005, 9.00 Uhr
Bildungszentrum der AK Wien
4, Theresianumgasse 16-18

Programm:
9.00 Begrüßung, Dwora Stein, stellvertr. Vorsitzende der GPA, AK-Vizepräsidentin

9.15 "Wie hegemonial ist der Neoliberalsimus?", Alex Demirovic, Goethe-Universität Frankfurt/Main

10.45 "Globalisierung und sozialpolitische Handlungsmöglichkeiten", Martin Seeleib-Kaiser, Universität Oxford

13.00 "Die Privatisierung des Staates und die Frage der sozialen Reproduktion" Brigitte Young, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

14.30 "Die internationalen Finanzmärkte - keine fünfte Gewalt der Demokratie", Friedrich Hengstbach, Universtität Franfurt/Main

Moderation: Martine Thomasberger, AK Wien

16.00 Podiumsdiskussion, Georg M. Busch (EU-Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen), Renate Csörgits (Vizepräsidentin ÖGB, Bundesfrauenvorsitzende), Harald Kaszanits (Leiter Abt. Wirtschaftspolitik, WKÖ), Christoph Klein, Bereichsleitung Soziales, AK Wien)

Moderation: Emmerich Talos

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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Thomas Angerer
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