FH Kärnten und Uni Regensburg beforschen Elektrosensibilität

Informationsabend am FH-Standort Klagenfurt

Spittal/Drau (OTS) - Den möglichen gesundheitlichen Risiken von Personen nachzugehen, die bei sich selbst eine erhöhte Sensibilität gegenüber elektromagnetischen Feldern wahrnehmen,- mit dieser Studie wurden Forscher der Universitätsklinik Regensburg unter der Leitung von Dr. Ulrich Frick vom Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement der Fachhochschule Technikum Kärnten vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz beauftragt. Erste Ergebnisse werden am 31. Mai, 19:30, im Zuge eines Informationsabends an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt, präsentiert.

Die Studie findet innerhalb des vom Bundesumweltministerium in Berlin finanzierten Mobilfunk-Forschungsprogrammes statt. Dort werden im Zeitraum von 2002 bis voraussichtlich 2006 zum Thema "Mobilfunk" insgesamt 52 Forschungsvorhaben in den Disziplinen Biologie, Dosimetrie, Epidemiologie und Risikokommunikation durchgeführt. Dabei wird der Bereich bewusst breit gefasst und geht z.T. über den derzeit genutzten GSM und UMTS-Standard hinaus. Ziel ist es u.a., grundsätzliche Wirkungen und Mechanismen zu klären sowie mögliche Ursachen der Elektrosensibilität aufzudecken. Es wird angestrebt, dass die Ergebnisse Relevanz für den gesamten Bereich der Telekommunikation haben und möglichst auch für zukünftige Entwicklungen Aussagen zulassen.

Die Eröffnung der Feldphase der Regensburg-Kärnter-Teilstudie nehmen die Studiengänge Telematik/Netzwerktechnik und Gesundheitsmanagement zum Anlass, in der Öffentlichkeit den aktuellen Kenntnisstand beim Thema "Elektrosensibilität" näher zu bringen. Auch können sich Betroffenen über die Möglichkeiten einer Studienteilnahme informieren.

Details:

In einer international viel beachteten Vorstudie in Regensburg haben die Forscher einen neuartigen Untersuchungsansatz ausgearbeitet, mit der bei betroffenen Personen ein Schwellenwert der kortikalen Reaktion auf Magnetimpulse gemessen werden kann. Zudem werden ein möglicherweise erhöhtes Beschwerden-Niveau, chronifizierte Stress-Reaktionen und verschiedene körperliche Krankheiten abgeklärt. Es geht in der jetzt laufenden Hauptstudie darum, die Erregbarkeit von Nervenzellen im Großhirn bei Personen mit sogenannten Elektrosmog-Beschwerden mit derjenigen von Kontrollpersonen ohne Beschwerden zu vergleichen.

Programm:

FH-Prof. Dr. Ulrich Frick, Fachhochschule Kärnten
"Sind bestimmte Personen mit einer höheren Sensibilität gegenüber elektromagnetischen Feldern einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt?"

Dr.med. Michael Landgrebe, Universitätsklinik Regensburg:

  • Demonstriert einen neuartigen Untersuchungsansatzes mittels der (schmerzfreien) transkranialen Magnetstimulation
  • Erläuterung erster Ergebnisse aus der Vorstudie

Infoabend:

Termin: Dienstag, 31.5. 2005, 19:30 Uhr Ort: Fachhochschule Kärnten, Primoschgasse 8, 9020 Klagenfurt, Hörsaal Athen

Ein Foto zum Thema "Neuartige Untersuchungsmethode der Arbeitsgruppe Umweltmedizin zur Elektrosensibilität" ist auf Anfrage erhältlich.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Ulrich Frick, FH Kärnten
Tel.: 04276/90500-4116
u.frick@fh-kaernten.at

Martina Petelinc, Diplomfachwirt für Marketing & Management
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