ÖAMTC: Auffahrunfälle haben höchsten Anteil am Unfallgeschehen

Abstand einhalten als wirkungsvollste Maßnahme

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Abstand ist alles", dieses Motto des ÖAMTC ist aktueller denn je, wie die heutige Massenkarambolage auf der Süd Autobahn zeigt. Vier Lkw und zwei Pkw waren in die Karambolage verwickelt, bei der eine Wienerin ums Leben kam. "Ablenkungen, Unaufmerksamkeit und vor allem zu geringer Abstand lösen immer wieder schwere Auffahrunfälle aus", warnt ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. Der ÖAMTC empfiehlt als Richtwert einen Abstand von 50 Metern auf Autobahnen einzuhalten. Eine Faustregel des ÖAMTC-Experten ist auch die 2-Sekunden-Regel: "Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen Punkt passiert, langsam '21, 22' zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering", sagt Michalek.

Bei rund 9.900 Auffahrunfällen im vergangenen Jahr wurden lt. Statistik Austria rund 13.500 Personen verletzt und 72 getötet. Beinahe jeder vierte Unfall ist ein Auffahrunfall. Damit hat diese Unfallart den höchsten Anteil am Gesamtunfallgeschehen. Der ÖAMTC fordert deshalb die rasche Einrichtung von Abstandswarnanlagen an Risikozonen wie Tunnels und Baustellenbereichen. "Abstandswarnsysteme gibt es auch für Fahrzeuge, bisher aber leider nur gegen Aufpreis und in Luxuslimousinen. Hier ist die Industrie gefordert, diese Sicherheitssysteme serienmäßig für alle Autos anzubieten", fordert der ÖAMTC-Experte.

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ÖAMTC-Pressestelle/Claudia Kesche

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