FSG-Pfister: Dank Bundesregierung soll Wohnen noch teurer werden

Belastungswelle für Jugendliche rollt weiter

Wien (FSG) - "JVP-Obfrau Silvia Fuhrmann sollte lieber dafür sorgen, dass ihre ParteifreundInnen in der Bundesregierung Wohnungen für junge Menschen nicht noch teurer machen als sie ohnehin schon sind, anstatt gegen hohe Mieten zu demonstrieren", sagt der Jugendvorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), René Pfister. Denn durch die von der schwarz-blau-orangen Regierung geplante Streichung der Förderung für Wohnbauanleihen würden die Mieten geförderter Wohnungen immens steigen. "300 Euro mehr im Jahr für eine 75-Quadratmeter-Wohnung -das ist ein mehr als gravierender Einschnitt in das Budget der Jugendlichen", sagt Pfister.

"Die Abschaffung der Förderungen für Wohnbauanleihen wäre nur ein weiteres Teilchen zum großen Puzzle der unsozialen Maßnahmen dieser Regierung", sagt Pfister, und erinnert an die Einführung der Studiengebühren, die den Zugang zur Bildung für Kinder aus einkommensschwachen Familien weiter erschwert haben, sowie an die so genannte "Pensionssicherungsreform", die vor allem die Jugendlichen belastet.

FSG, 23. Mai
2005
Nr. 22

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