SP-Laschan: "Anhebung des Spitalskostenbeitrags könnte durch solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems verhindert werden"

Wien (SPW-K) - "Viele Schwere und chronische Krankheiten können heute geheilt werden. Auch lebensverlängernde Maßnahmen werden immer wirkungsvoller. Diese Errungenschaften kosten aber immer mehr Geld", stellt SPÖ-Landtagsabgeordnete Dr. Claudia Laschan in der heutigen "Aktuellen Stunde" des Wiener Landtags fest. Um die exponentiell steigenden Kosten für diese Diagnosemöglichkeiten und die Behandlungen finanzieren zu können, seien ausgabenseitige Maßnahmen alleine zu wenig, verteidigt Laschan die sozial gestaffelte Anhebung des Spitalskostenbeitrags

Schwere Vorwürfe erhebt die SPÖ-Mandatarin gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung: die schwarz-blau-orange Bundesregierung mache Reiche immer reicher und Arme immer ärmer. Die von der Bundesregierung verhätschelte Wirtschaft ist nicht bereit, einen größeren Beitrag zum österreichischen Gesundheitssystem zu leisten. "Die Bundesregierung reagiert mit Leistungskürzungen, einem Flickwerk, das sie Gesundheitspaket nennt und überantwortet die Selbstbehalte den Ländern", sagt Laschan.

Die SPÖ-Abgeordnete fordert eine nachhaltige und solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems. Da das aber nur österreichweit möglich wäre, die Bundesregierung aber nicht gewillt ist, die immer ärmer werdende Bevölkerung zu entlasten, sei ein baldiger Regierungswechsel notwendig, um die Gesundheitsversorgung der Österreicher zu sichern, stellt SP-Abgeordnete Laschan fest. (Schluss)

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