BZW-Trammer: Wiener SPÖ gegen Kostensenkung für Kinderbetreuungsplätze!

Wiens Ruf als familienfeindliches Bundesland bestätigt sich

Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Fragestunde des Wiener Landtages, hat sich SP-Stadträtin Grete Laska gegen ein vom Bündnis Zukunft Wien (BZW) eingebrachtes Familienförderungsgesetz in Wien ausgesprochen. "Während die Familienleistungen in Kärnten und Niederösterreich mittels eines Familienförderungsgesetzes 6,6 bzw. 8 Millionen Euro ausmachen, liegt Wien mit 4,9 Millionen im Jahr im Hintertreffen".

LAbg. Heike Trammer, BZW-Familiensprecherin, zeigt sich verwundert, dass Laska als zuständige Stadträtin in völliger Unkenntnis darüber ist, wofür die 4 Millionen Euro verwendet werden, die sich die Stadt durch das Kinderbetreuungsgeld beim Karenzgeld für die Beamtinnen und Beamten erspart. "Laska sollte eigentlich wissen, dass dieses Geld in die allgemeine Wohnbeihilfe fließt und nicht für familienpolitische Leistungen verwendet wird".

"Leistungen für Familien dürfen keine Sozialleistung sein, sondern müssen in der Gesellschaftspolitik eine Querschnittsmaterie darstellen. Dazu gehört unbedingt auch die Senkung des Kostenbeitrages der Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten zu können. Leider verweigert die Wiener SPÖ eine solche Kostensenkung", kritisierte Trammer, die in diesem Zusammenhang einmal mehr zumindest kostenlose Halbtageskinderbetreuungsplätze fordert.

"Somit bestätigt sich Wiens Ruf als familienfeindliches Bundesland", so Trammer abschließend. (Schluss) lb

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Wien - Landtagsklub
Lukas Brucker
4000/81556

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZW0001