RFJ-Richter fordert umgehendes Verkaufsverbot von Softguns auf Spielzeugständen

Schulen in Aufklärung und Prävention aktiv einbinden

Linz (OTS) - Ein umgehendes Verkaufsverbot von Softguns bei Spielzeugstandln auf Kirtagen forderte heute die geschäftsführende Landesobfrau des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Oberösterreich, Mag. Silvia Richter. "Vielen Eltern ist nicht bewusst, dass nach dem heimischen Jugendschutzgesetz Jugendliche unter 18 Jahren diese Waffen nicht besitzen dürfen. Eine klare Regelung muss her: Schon jetzt dürfen Waffenhändler solche Softguns nur gegen Vorlage eines Ausweises verkaufen." Deshalb - so Richter - sei ein Verkauf auf Kirtagen und bei Spielzeugständen zu unterbinden. Besonders im Mai gäbe es in vielen oberösterreichischen Orten und Regionen die diversen Kirtage. "Ein sofortiger Eingriff seitens der Verantwortlichen ist notwendig", so die FPOÖ-Jugendpolitikerin.

Aber auch die Schulen müssen neben den Eltern in die notwendige Aufklärungs- und Präventionsarbeit aktiv eingebunden werden. "Ziel einer verantwortungsvollen Erziehungsarbeit müsse es sein, dass Kinder und Jugendliche wieder den gewaltlosen Umgang miteinander lernen. Computerspiele und TV-Helden haben leider bei manchen die Hemmschwelle weit nach unten sinken lassen." Es sei völlig normal, dass Jugendliche im Wettstreit stünden. Den Burschen und Mädchen müsse aktiv aufgezeigt werden, dass ein Kräftemessen etwa im Sportbereich wesentlich sinnvoller sei. "Sollten Lehrerinnen und Lehrer Anzeichen erkennen, dass ein Kind ihrer Klasse eine derartige Softgun besitzt, müsse der Klassenvorstand aktiv eingreifen und auch die Eltern in die Pflicht nehmen."

Das gültige Jugendschutzgesetz müsse ordnungsgemäß umgesetzt werden, erneuerte Richter abschließend ihre ablehnende Haltung gegenüber Softguns, vor allem in den Händen von Jugendlichen. (schluss) bt

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