Wirtschaftsbund zu Gusenbauer: Völlige Unkenntnis simpelster betriebswirtschaftlicher Grundlagen

Kopf: "Gusenbauer-Logik entspricht der Qualität des SPÖ-Wirtschaftsprogrammes"

Wien (OTS) - Gusenbauer sind die simpelsten
betriebswirtschaftlichen Prinzipien unbekannt. Die Vorschläge des SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer für den Wirtschaftsstandort Österreich erschöpfen sich daher einmal mehr im Wunsch nach höheren Unternehmenssteuern, sagte heute, Sonntag, der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf im Anschluss an die ORF-Pressestunde. Die "Logik" Gusenbauers, dass höhere Gewinnsteuern Betriebe veranlassen könnten, in Österreich und nicht im Ausland zu investieren, sei zwar nicht nachvollziehbar, entspricht aber immerhin der Qualität des sogenannten SPÖ-Wirtschaftsprogrammes. Zudem vermisst Kopf eine deutliche Absage des SPÖ-Chefs an die klassenkämpferischen Parolen seines deutschen Parteifreundes Müntefering. ****

Einmal mehr missachtet Gusenbauer, dass die Reduzierung der Unternehmenssteuern in Österreich zu einer noch nie dagewesenen Investitionstätigkeit auch ausländischer Unternehmen in Österreich geführt haben. Die Austrian Business Agency (ABA) hatte erst kürzlich von einer 70prozentigen Steigerung ausländischer Investitionsvorhaben im Vergleich zum Vorjahr gesprochen. "Wenn Gusenbauer, wie heute, eine Kehrtwende bei der Unternehmensbesteuerung propagiert, wüssten in- wie ausländische Betriebe, was zu tun ist. Nämlich ihre Produktionen in Nachbarländer wie die Slowakei oder Tschechien zu verlagern", erklärte Kopf. Zudem sei daran erinnert, dass die SPÖ etwa die niedrigere Besteuerung der nicht entnommenen Gewinne von Unternehmen, also eine klare Maßnahme um die Investitionstätigkeit insbesondere von Klein- und Mittelbetrieben anzukurbeln, im Parlament nicht mitgetragen habe, so Kopf weiter.

"Auch wenn Gusenbauer schon den Papst bemüht, um sein neo-sozialistisches Weltbild zu rechtfertigen: der Versuch die ökonomischen Gesetze auszuhebeln, führt nur zu immer mehr Arbeitslosigkeit, immer mehr staatlichen Sozialabgaben und immer mehr Staatsschulden. Die Geschichte hat längst ihr Urteil über die Alternativen zur Marktwirtschaft gesprochen, es gibt nämlich keine. Österreich hat gerade in den letzten Jahren einen marktwirtschaftlichen Weg gewählt und ist damit innerhalb Europas einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte geworden", so Kopf abschließend.

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