EU-Budget: Strache: FPÖ strikt gegen neuerliche Erhöhung unserer Nettozahlungen

Budget-Mobbing gegen Österreich völlig unakzeptabel; Belastungsgrenze für Alpenrepublik bereits überschritten

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Aktuellen Begehrlichkeiten aus Brüssel, wonach Österreich seinen Nettobeitrag für die EU künftig abermals deutlich anheben soll, erteilte heute FPÖ-Obmann HC Strache eine deutliche Abfuhr. "Wir zahlen heute schon zu viel für diese EU. Einzig und allein die Verringerung der Zahlungen von Österreich nach Brüssel kann Thema von unserer Verhandlungsseite für das künftige EU-Budget sein. ****

Die EU der 25 lebt und erfreut sich im wesentlichen von den Beiträgen von sechs Nettozahlern, darunter Österreich. Bei den aktuellen Budgetverhandlungen in Brüssel soll jetzt neuerlich an der Beitragsschraube für Nettozahler kräftig gedreht werden, vor allem um die enormen Kosten der überhasteten Osterweiterung bedecken zu können.

Besondere Perfidie gegenüber Österreich: Um die großen Nettozahler Deutschland, Schweden und die Niederlande zu gewinnen, könnten diese finanziell entlastet werden. Auch England könnte im wesentlichen seinen Sonderrabatt vorerst behalten. Österreich hingegen könne mit keinem weiteren Entgegenkommen rechnen. Unser EU-Beitrag soll - geht es nach Brüssel - auf jeden Fall steigen, kritisierte Strache.

Die überhastete Osterweiterung, völlige Mißwirtschaft bei den Subventionen sowie die bekannten Probleme mit Korruption in Brüssel sind mehr als triftige Gründe, von österreichischer Seite nicht nur unverschämten Begehrlichkeiten nach mehr Austro-Euros eine schroffe Abfuhr zu erteilen, sondern vor allem auch, über eine mehr als gerechtfertigte Senkung unserer Beiträge zu verhandeln. Die Bundesregierung solle sich endlich in sachen EU auf die Hinterfüsse stellen und den Musterschülerkurs, der nur zu Lasten der eigenen Bevölkerung gehe, endlich verlassen. Sollten Beitragssenkungen kein Thema für Brüssel sein, so stelle sich für ihn, Strache, die mehr als berechtigte Frage, ob ein Verbleib Österreichs in dieser EU noch Sinn mache. Denn immer mehr zahlen zu müssen, um gleichzeitig immer weniger mitzureden zu haben, sei keine

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