"trend": Büroturm chinesischer Investoren in Wien geplant

Mit 75 Millionen Euro größte chinesische Investition in Österreich bisher

Wien (OTS) - Über die Errichtung eines von chinesischen Investoren finanzierten Büroturms samt Hotel auf der Wiener Donauplatte wird schon in Kürze eine Entscheidung fallen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Das seit einem Jahr als österreichisch-chinesischer Technologiepark diskutierte Projekt sei damit weiter fort geschritten, als bisher bekannt, so der "trend" weiter. Das Investitionsvolumen für den Turm beträgt 75 Millionen Euro, finanziert werden soll es durch drei chinesische Unternehmen. In dem Gebäude sollen bis zu 100 Büros für chinesische Firmen untergebracht werden, die den österreichischen und europäischen Markt bearbeiten und Forschungskooperationen eingehen wollen.
Unter den potenziellen Mietern sind auch Größen wie die chinesischen VW-Partner FAW und Chery Automobile. Ingolf Schädler, als Leiter des Bereichs Innovation im Verkehrsministerium mit dem Projekt betraut, will konkrete Namen nicht kommentieren. Er erwartet aber "in den nächsten Wochen" eine Entscheidung über den Bau. Auch Alternativstandorte werden geprüft; die Chinesen präferieren aber laut Schädler Wien. Unterschiedliche Auffassungen gebe es im Verfahrenstempo. "Wir raten zu einem evolutionären Vorgehen, sonst steht ein Glitzerkasten da, in dem nichts drin ist", zitiert der "trend" Schädler. Die chinesische Seite drängt hingegen auf eine rasche Umsetzung des Chinese Austria Technology Park (CATP): So wurde von den chinesischen Projektbetreibern etwa schon eine Homepage (www.catp.com.cn) mit Beschreibung des Standorts eingerichtet.

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