Darabos zu Lopatka: Sorge um Ruf Österreichs leider mehr als berechtigt

Wien (SK) - "Die Sorge um die Reputation und die Interessen Österreichs im Hinblick auf den EU-Vorsitz des Landes, die der Wiener Bürgermeister Michael Häupl geäußert hat, ist mehr als berechtigt", wies SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Vorwürfe von ÖVP-Generalsekretär Lopatka gegen Häupl zurück. Häupl, der seit 14. Dezember des Vorjahrs auch Präsident des Rats der Gemeinden und Regionen Europas ist, hat davor gewarnt, dass Österreich mit dieser instabilen Regierung in die Ratspräsidentschaft geht, deshalb sollte es auch im Bund Neuwahlen geben. ****

"Die EU-Ratspräsidentschaft wird Österreich tatsächlich in das Blickfeld Europas stellen. Das ist der einzige Punkt, wo der ÖVP-Generalsekretär recht hat", so Darabos. Er fügte hinzu: "Wenn es nicht rechtzeitig Neuwahlen gibt, wird dann leider eine völlig chaotische und intern zerstrittene Regierung rund um Schüssel und Haider das Bild Österreichs in Europa prägen. Wenn der Kanzler noch einen Funken Verantwortungsgefühl hat, wird er das den Österreich und Europa nicht zumuten." (Schluss) wf

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