Motz: Zusammenarbeit mit den benachbarten neuen EU Mitgliedern wird verstärkt

Land Niederösterreich fördert mit 50.000 Euro

St. Pölten, (SPI) - "Seit dem Fall des eisernen Vorhanges und insbesondere seit dem Betritt unserer Nachbarstaaten zur EU vor rund einem Jahr, sind die ehemaligen ‚toten Grenzen' gefallen. Nun gilt es, Schritt für Schritt allenfalls noch vorhandene Grenzen in den Köpfen zu beseitigen", so der Europasprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Wolfgang Motz. Vom Land Niederösterreich wurde nun eine Förderung in der Höhe von 50.000 Euro aus Regionalförderungsmitteln für das Projekt "Über die Grenzen - Dialog und Begegnung" beschlossen. "Im Rahmen der Umsetzung des Euro Fit Aktionsplanes wurde von der NÖ Landesakademie eine Förderaktion gestartet, mit der Veranstaltungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, des Dialoges und der Begegnung finanziell gefördert werden können. Diese Aktion hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, es wurden rund 400 Veranstaltungen mit jeweils 700 Euro unterstützt. Mit der gegenständlichen Förderung des Landes kann diese Aktion nun fortgesetzt werden. Auch weiterhin werden damit Veranstaltungen von Vereinen oder Schulen aber auch private Initiativen gefördert, die gemeinsam mit einem Partner aus den neuen Mitgliedsländern durchgeführt werden. Die Förderhöhe für externe Kosten wird mit maximal 700 Euro je Veranstaltung limitiert", erläutert Motz.****

Das Veranstaltungsprogramm ist vielfältig, es reicht von Schulprojekten mit Schüleraustausch bis hin zu Exkursionen, Konzerten, Sport und Diskussionsveranstaltungen. "Niederösterreich ist nun eine Region im Herzen Europas. Um die sich bietenden Chancen aber auch wahrnehmen zu können, ist es wichtig und notwendig, den Dialog mit den neuen Nachbarn zu fördern. Mit der Aktion ‚Über die Grenzen' wurde das geeignete Instrumentarium zur unbürokratischen Förderung kleinregionaler Zusammenarbeit geschaffen. Denn gerade die direkte Zusammenarbeit in Vereinen oder Schulen ist es, die die Menschen einander näher bringt. Sie ist daher ebenso wichtig wie eine weitere Verstärkung der wirtschaftlichen Kooperationen und der rasche Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Wir stehen vor der Aufgabe, eine Abgrenzung ungeschehen zu machen, die über Jahrzehnte materiell sowie in den Köpfen der Menschen existiert hat - das ist einerseits eine intensive Herausforderung und aber andererseits einer der wichtigsten Schritte in die gemeinsame europäische Zukunft", so Motz abschließend.
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