NÖGKK-Chef Hutter zu Angriffen Donabauers: "Habe Verpflichtung gegenüber Versicherten"

Wien (OTS) - "Ich habe als Obmann eine Verpflichtung gegenüber meinen Versicherten. Und dazu gehört auch, aufzudecken, wenn auf Grund von Gesetzesänderungen die Gebietskrankenkassen weniger Geld für Leistungen haben. Oder wenn es für eine Kasse - wie die von Obmann Donabauer - auf Kosten anderer Kassen Vergünstigungen gibt." weist KR Gerhard Hutter, Obmann der Nö. Gebietskrankenkasse, schärfstens die Angriffe von Donabauer zurück.

Dass der Obmann der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, NR Karl Donabauer, mit gesetzlichen Änderung dieser Regierung zufrieden ist, wundert Hutter nicht: "Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern bekommt seit 2004 exklusiv jährlich 20 Millionen Euro "Sonderzuschuss" von der Tabaksteuer, so hat es der Gesetzgeber festgelegt. Würden wir allein in diesem Punkt ähnlich behandelt (entsprechend der Zahl unserer Versicherten), hätten wir keine finanziellen Probleme mehr. Dann würde ich nicht über Einsparungen reden müssen, sondern über neue Leistungen!" stellt Hutter richtig.

Zudem schied Donabauers Kasse mit der Neuregelung des Ausgleichsfonds aus diesem Topf aus - muss allerdings die erhaltenen Gelder nicht zurückzahlen. Hutter: "Als Obmann muss ich solche Dinge aufzeigen - nicht aus Gründen der Parteipolitik, sondern damit für die Versicherten der NÖGKK weiterhin ausreichende Mittel für die optimale medizinische Versorgung zur Verfügung stehen."

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