RH-Bericht zu KHM: Kräuter fassungslos über Aussagen von KHM-Kuratorium

Morak soll Kosten für seine Geburtstagsparty begleichen

Wien (SK) Mit Fassungslosigkeit nimmt
SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter die heutigen Aussagen von Peter Püspök, Mitglied des Kuratoriums des Kunsthistorischen Museums, zur Kenntnis. Die Einstellung, dass die Gefahr für das KHM nicht von Direktor Seipel, sondern vom RH-Bericht ausgehen würde, sei empörend und zeige, dass die hier Beteiligten "sowohl mit der österreichischen Bundesverfassung als auch mit allen demokratischen Spielregeln auf Kriegsfuß stehen", so Kräuter Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Derartige Ansichten passten exakt in das traurige Gesamtbild, das von Seipel und dem Kuratorium geboten werde. Ein Rücktritt sowohl des Direktors als auch des Kuratoriums sei unausweichlich, so Kräuter, der vehement eine Sondersitzung des Rechnungshof-Ausschusses fordert, "weil es über den Skandal hinaus hier auch um den Schutz des Rechnungshofs vor den alles verleugnenden involvierten Personen -namentliche Püspök, Seipel und Gehrer - geht".

Der SPÖ-Rechnungshofsprecher forderte abschließend Staatssekretär Morak auf, die Kosten für seine private Geburtstagsparty, die das Kunsthistorische Museum für ihn großzügig "geschmissen" hat, am nächsten Ersten von seinem Staatssekretär-Gehalt zurückzuzahlen. Schließlich handle es sich um das Geld der österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. (Schluss) cs

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