Wolfmayr begrüßt Vier-Augen-Prinzip an allen großen Bundesmuseen

Trägt den Anregungen des RH Rechnung und stellt hervorragende inhaltliche Arbeit des KHM unter Leitung von Generaldirektor Seipel sicher

Wien, 20. Mai 2005 (ÖVP-PK) Das Kunsthistorische Museum habe sich in den Jahren unter der Leitung von Generaldirektor Wilfried Seipel von einem veralteten Haus zu einem erfolgreichen,
dynamischen Museumsbetrieb entwickelt, sagte heute, Freitag, ÖVP-Kultursprecherin Dr. Andrea Wolfmayr. Diese erfolgreiche
Entwicklung stelle auch der Rechnungshof nicht in Frage. Kritisiert würden wirtschaftliche Formfehler in den Jahren des Übergangs von einer Dienststelle des Ministeriums zu einer vollrechtsfähigen Einrichtung, so Wolfmayr. "Es ist daher eine gute Lösung, das Vier-Augen-Prinzip in der Geschäftsleitung auszubauen. Damit wird den Anregungen des Rechnungshofes Rechnung getragen und gleichzeitig
die Weiterführung der vorbildlichen inhaltlichen Arbeit des KHM unter Leitung von Generaldirektor Seipel sichergestellt." ****

Viele der Anregungen des Rechnungshofes zu Verbesserungen im finanztechnischen und buchhalterischen Bereich seien seitens des
KHM bereits im Zuge der Reaktion auf den Rohbericht umgesetzt worden, weitere befänden sich in Umsetzung. "Das zeigt, dass auch das KHM die Prüfung des Rechnungshofes ernst genommen und die nötigen Optimierungsschritte umgehend eingeleitet hat", so Wolfmayr.

Vollkommen ins Leere gehe daher die fortgesetzte Hetze der Opposition auf den Generaldirektor des KHM. "SPÖ und Grüne sollen die positive Entwicklung des KHM und seine internationale Bedeutung endlich zur Kenntnis nehmen, ebenso wie die positive Entwicklung
der österreichischen Museumslandschaft insgesamt." Diese sei eine Folge der Überführung der Museen in die Vollrechtsfähigkeit, die auch international Beachtung und Anerkennung finde und ohne die Vorreiterrolle des KHM nicht so erfolgreich verlaufen wäre.

Kulturpolitik sei grundsätzlich auf lange Sicht ausgelegt. "Es ist falsch, die Kultur- und Museumspolitik in tagespolitischen

Kategorien zu pressen und zum Wechseln politischen Kleingeldes zu missbrauchen", sagte Wolfmayr. Das polemische Hick-Hack der Opposition solle wohl den Mangel an eigenen kulturpolitischen Ideen überdecken.

Das Einzige, was in den letzten Monaten an kulturpolitischen Ideen der Opposition einigermaßen klar erkennbar zu Tage trat, war der Wunsch nach einer zentralistischen, staatlich gelenkten
Museums- und Ausstellungspolitik. Dass sich diese überholt habe, müsste spätestens seit der Bestätigung der österreichischen Museumspolitik durch international anerkannte Experten im Zuge der Evaluierung jedem ernsthaft an Kultur interessiertem Menschen klar sein, so Wolfmayr abschließend.

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