Tancsits: Regierung will schwer arbeitende Menschen begünstigen

SPÖ hat Änderungen jahrzehntelang verabsäumt

Wien, 20. Mai 2005 (ÖVP-PK) "Die Regierung sieht es als ihre Aufgabe an, jene Menschen, die besonders schwer arbeiten durch eine eigene Regelung zu begünstigen. Was daran ungerecht sein soll, kann ich beim besten Willen nicht erkennen", sagte ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Walter Tancsits heute, Freitag, zu Aussagen von Doris
Bures und Karl Öllinger. Ganz im Gegenteil: Die Alternative wäre eine unfaire Behandlung der Betroffenen, so Tancsits. ****

Das Kriterium des Kalorienverbrauchs jedenfalls sei nur eine Möglichkeit von mehreren, die, wohlgemerkt, von Experten vorgeschlagen worden sei. "Es ist nicht so, dass sich die Regierungspolitiker diesen Vorschlag aus den Fingern gesaugt hätte", betonte der ÖVP-Sozialsprecher.

Die eingesetzte Arbeitsgruppe - unter anderem bestehend aus Experten der gesetzlichen und freiwilligen Interessensvertretungen und aus dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts - würde jedenfalls weiterhin am "Feinschliff" eines gemeinsamen Entwurfes arbeiten. "Ich bin davon überzeugt, dass am Ende dieses Prozesses ein verantwortungsvoller und guter Gesetzesentwurf in die Begutachtung gehen wird", so Tancsits weiter.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures solle sich vor Augen halten, dass "ihre Partei jahrzehntelang keine Neuregelung
der Schwerarbeiterregelung und des Pensionssystems zustande gebracht" habe. Die Regierung Schüssel hingegen habe mit der Pensionsreform den längst überfälligen und notwendigen Schritt zur Sicherung des Pensionssystems getan, so Tancsits abschließend.

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