Richtiges Signal zur richtigen Zeit

Neuer Bildungszuschuss wird schon gut angenommen

Bregenz (VLK) - Seit September 2004 gibt es anstelle der früheren Arbeitnehmerförderung den Bildungszuschuss. Ein erweiterter Förderkreis und mehr Geld sind die Vorteile. In einer ersten Zwischenbilanz heute, Freitag, im Landhaus sahen Landeshauptmann Herbert Sausgruber sowie die Präsidenten der Arbeiter- und der Wirtschaftskammer, Josef Fink und Kuno Riedmann, das neue Konzept bestätigt. Bisher wurde der Bildungszuschuss schon 359 mal genehmigt, die Fördersumme beträgt knapp 400.000 Euro.
"Weiterbildung ist wichtig, weil die wachsenden Teile der Wirtschaft qualifizierte Leute suchen. Weiterbildung erhöht die Jobchancen", betonte LH Sausgruber. Die Ausweitung des Kreises der potenziellen Förderungsempfänger auf generell alle Arbeitnehmer, erhöhte Einkommensgrenzen, ein erleichterter Zugang und höhere Beiträge ergeben eine attraktive Fördermaßnahme, von der möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren sollen.

WK-Präsident Riedmann sieht im Bildungszuschuss "ein richtiges Signal zur richtigen Zeit". Weiterbildung sei ein Schwerpunkt in der Wirtschaftskammer, weil sich nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Unternehmer qualifizieren müssen.

Die Bildungszuschüsse werden in den nächsten Monaten voraussichtlich noch deutlich zunehmen. Speziell bei der Bildungsprämie, mit der berufsbegleitende Lehrgänge gefördert werden, ist im Sommer/Herbst noch mit vielen Ansuchen zu rechnen, da viele Lehrgänge und Kurse im Juli enden. AK-Präsident Fink: "Es wäre ein Kompliment für die Förderung, wenn die in der ersten Tranche budgetierten 1,5 Millionen Euro knapp würden."

Die Organisation des Bildungszuschusses erfolgt über die Arbeiterkammer Vorarlberg, bei der auch die Förderungsanträge einzubringen sind. Die Finanzierung erfolgt zu 50 Prozent durch das Land Vorarlberg, die restlichen 50 Prozent teilen sich AK, WK und Bund. Informationen zu den verschiedenen Förderungsmöglichkeiten gibt es im Internet auf www.bildungszuschuss.at sowie bei der Telefon-Hotline 05522/306-1616.
(gw)

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