Die ersten "Red Open" - Vernetzung für junge Gemeinderätinnen

SPÖ Oberösterreich stärkt Position der Jungen in der Partei

Linz (OTS) - Nicht nur bei den Landtags- und den Bürgermeisterdirektwahlen konnte die SPÖ fulminant dazu gewinnen. Mit einem Plus von 710 Mandaten wurde die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen erstmals stimmenstärkste Partei. 491 junge Frauen und Männer, die für die SPÖ in den Gemeinderäten sitzen, sind jünger als 35 Jahre und bekleiden auch Funktionen als VizebürgermeisterInnen, StadträtInnen und Vorstandsmitglieder.

Für diese Zielgruppe finden am Samstag, 21. Mai die ersten "Red Open" im Linzer Design Center statt. Ziel dieser Kongress ähnlichen Veranstaltung ist es, den Startschuss für eine stärkere Vernetzung der jungen SPÖ-MandatarInnen auf Bezirkebene zu geben.
Parteichef LH-Stv. Erich Haider unterstützt diese Initiative und wird die "Red Open" auch eröffnen.

Diese Veranstaltung ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die SPÖ die Jungen ernst nimmt und ihre Position in der Partei stärken will. Ein ernsthaftes Bemühen, das offenbar auch von den OberösterreicherInnen registriert und anerkannt wird: Im Zuge einer IFES-Umfrage mit 1.000 Interviews wurde vor kurzem unter anderem erhoben, ob bzw. inwieweit die verschiedenen Landesparteien für junge Menschen Chancen und Möglichkeiten bieten. Die SPÖ lag bei dieser Frage mit 62 % deutlich vor der ÖVP mit 55 %, gefolgt von den Grünen mit 45 % an der dritten Stelle.

LAbg. Jasmine Chansri (25):
"Durch die vielen jungen Frauen und Männer, die seit den letzten Wahlen für die SPÖ in den Gemeinderäten sitzen, verfügen wir über ein ungeheures Potenzial an Energie und Dynamik, das wir noch stärker nützen und vernetzen wollen. Daher veranstalten wir diese Red Open für junge sozialdemokratische GemeinderätInnen, zu denen wir morgen im Design Center über 100 TeilnehmerInnen im Alter von 19 bis 35 Jahren erwarten. Sie werden den Tag gemeinsam verbringen, um Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen, brennende Themen zu diskutieren und um sich wertvolle Anregungen zu holen."

Markus Eidenberger (29):
(stv. Landesgeschäftsführer und Organisator der "Red Open")
"Durch die Teilnahme an verschiedenen Workshops sollen konkrete Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort mitgenommen werden. ExpertInnen geben zum Beispiel Tipps zu Projektentwicklung oder Konfliktmanagement. Außerdem soll über aktuelle Themen diskutiert werden, über Frauenpolitik in den Gemeinden, die Jugendarbeit auf kommunaler Ebene, aber ebenso über Globalisierung oder darüber, was ein sozialdemokratisches Gemeindebudget ausmacht.

Es ist besonders wichtig, dass diese Veranstaltung ein kraftvoller Startschuss ist und sich daraus eine dauerhafte Vernetzung der jungen GemeinderätInnen entwickelt, die von der SPÖ-Landesorganisation nach besten Kräften gefördert und unterstützt wird - daher unsere Initiative für diese Red Open."

Reinhold Weiermeier (26):
(Gemeinderat in Micheldorf)
"Vor allem für junge GemeinderätInnen in kleineren Gemeinden ist es wichtig, sich zu vernetzen - vieles auf Bezirksebene gemeinsam zu tun, Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Ich sehe es als gute Idee der Landes-SP, diese Vernetzung zusätzlich zu unterstützen."

Tamara Kub (28),
(Ersatzgemeinderätin und SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Grieskirchen) "Mich freut es besonders, dass sich zu den Red Open auch sehr viele junge Frauen angemeldet haben. Vor allem für junge Frauen ist es wichtig, sich politisch zu engagieren und die Chance zu nützen, in der Gemeinde, aber auch innerhalb der SPÖ etwas zu bewegen. Das kann uns aber nicht als Einzelkämpferinnen gelingen, sondern nur gemeinsam - daher sehe ich das als wichtige Initiative der SPÖ."

Josef Zehetner (22):
(Gemeinderat Linz)
"Erich Haider hat schon in den letzten Jahren viel getan, um das Engagement junger Menschen in der Politik zu fördern. So hat er etwa durch die Nominierung von Jasmine Chansri für den oö. Landtag - sie ist die mit Abstand jüngste Landtagsabgeordnete - für mich persönlich eine hohe Glaubwürdigkeit in dieser Frage. Er redet nicht nur, sondern unterstützt die Jungen in unserer Partei ganz konkret."

"So wie beim Tennis sind auch unsere "Red Open" nicht nur eine einmalige Veranstaltung. Sie sollen ein Netz spannen, fixer Bestandteil der Parteiarbeit werden und mit dazu beitragen, den Erfolg durch die Mandatsgewinne bei den letzten Wahlen in den Gemeinden zu strukturieren. Es wird in jedem Bezirk gemeinsame Aktivitäten geben, für nächstes Jahr ist wieder eine landesweite Veranstaltung geplant", erklärt Jasmine Chansri abschließend.

Hinweis für die Redaktionen: Bildmaterial von den "Red Open" wird nach der Veranstaltung über Pressefoto rubra kostenlos zur Verfügung gestellt.

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