Eder: Gorbach versagt auch bei der Section-Control

Wien (SK) Die Asfinag habe nun zugeben müssen, dass die teuer installierten Section-Control-Anlagen, wie z.B. im Wechselgebiet, nicht geeignet seien, deutsche Raser - die streckenweise zwei Drittel der Raser ausmachen - ausreichend für eine Strafverfolgung zu identifizieren, sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nach deutschem Recht müssen die Gesichter der Fahrer auf dem Foto erkennbar sein, in Österreich werden lediglich die Nummertafeln von hinten fotografiert. ****

"Infrastrukturminister Gorbach ist für diesen sauteuren Murks verantwortlich, denn er hat die hohen Investitionen genehmigt und lässt sich für dafür auch noch groß abfeiern. Jetzt muss er zugeben, dass die Section-Control gegen ausländische Verkehrssünder unwirksam ist", kritisierte Eder. Er wies darauf hin, dass die Investitionen in eine flächendeckende Section-Control mindestens 700 Millionen Euro ausmachen. Es sei sehr fraglich, ob diese Investitionen in dieser Höhe notwendig sind.

Die Asfinag sei jetzt bereits überschuldet. Es müsse jede ungerechtfertigte Ausgabe vermieden werden, um die Schuldenlast der Asfinag nicht noch weiter zu erhöhen, fordert Eder. Die SPÖ und die Autofahrerklubs haben jedenfalls auf diese Probleme bei der Section-Control wiederholt hingewiesen, unterstreicht Eder. "Gorbach hat wie immer kein Einsehen gezeigt. Jetzt steht Österreich mit technisch unzulänglichen Section-Control-Anlagen da, deren Nachrüstung wesentlich mehr kosten wird, als wenn man sie gleich ordentlich gebaut hätte", schloss Eder. (Schluss) ns

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