FPÖ- GS Kickl: Entscheidung auf Statutenänderungswunsch der FPÖ-Vorarlberg auf die kommende Bundesvorstandssitzung und Bundesparteileitung vertagt.

Erarbeitung eines gemeinsamen Weges ist das Ziel.

Wien (OTS) - Bis zum jetzigen Zeitpunkt gäbe es keine FPÖ-Bundesparteigenehmigung für die erwünschte Statutenänderung der FPÖ-Vorarlberg, die eine Loslösung oder Abspaltung der Landesgruppe von der FPÖ bestätigen würde, meinte heute FPÖ-GS Kickl. Eine Entscheidung in dieser Frage sei auf die nächste Sitzung der Bundesparteigremien vertagt. Von einem Einspruchsverzicht der Bundespartei zu sprechen, wie der Klubobmann der Vorarlberger Freiheitlichen, Fritz Amann, das formuliert hatte, entspräche nicht dem tatsächlichen Sachverhalt.

Da eine kategorische Ablehnung jeder Form einer Zusammenarbeit und Einheit mit der Mutterpartei nicht im Interesse der FPÖ-Mitglieder liege, wurde im Einvernehmen mit Dieter Egger und Fritz Amann im letzten Bundesparteivorstand der FPÖ vereinbart, so rasch wie möglich einen gemeinsamen Weg der Kooperation und Zusammenarbeit zwischen der Landes- und Bundes-FPÖ auszuarbeiten und auch schriftlich festzulegen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt herrsche daher unverändert ein schwebender Zustand. Spätestens bis zur kommenden Bundesparteileitungssitzung müsse und werde jedoch eine Entscheidung fallen. "Bundesparteiobmann HC Strache steht dafür, dass Einheit und Eigenständigkeit nicht in Widerspruch zueinander stehen, sondern sich vielmehr ergänzen. Er ist einer, der Brücken baut und nicht abbrechen will," so Kickl.
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