"Isidro-Fabela-Promenade" in Floridsdorf

Wien (OTS) - Mit einer Straßenbenennung im Bereich der Donau-City ehrt die Stadt Wien Isidro Fabela, den Verfasser der Protest-Demarche Mexikos gegen den "Anschluss" Österreichs im Jahr 1938. Die feierliche Benennung der Verkehrsfläche, die vom Platz der Vereinten Nationen über die Carl-Auböck-Promenade in Richtung Donauinsel führt, in "Isidro-Fabela-Promenade", findet heute, Freitag, 20. Mai, am Nachmittag statt. Kulturstadtrat Dr.Andreas Mailath-Pokorny nimmt die Bennennung gemeinsam mit dem Gouverneur des Bundesstaates Estado de Mexico, Arturo Montiel Rojas und der Bezirksvorsteherin der Donaustadt, Renate Winklbauer vor. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat den Ehrenschutz der Veranstaltung übernommen.

Für Kulturstadtrat Mailath-Pokorny ist die Benennung ein symbolisches Bekenntnis für die tiefe Menschlichkeit, den herausragenden Mut und die gelebte Gerechtigkeit von Isidro Fabela, zugleich auch - einmal mehr - ein Bekenntnis der Stadt Wien zu Menschen, die Widerstand gegen die Diktatur des Nationalsozialismus geleistet haben.****

Isidro Fabela (1882 bis 1964), der als Diplomat 1937 - 1940 die mexikanische Vertretung beim Völkerbund führte, verfasste die Protestresolution gegen den "Anschluss" Österreichs, die am 19. März dem damaligen Generalsekretär des Völkerbundes Josephus Avenol übergeben wurde. Meiko war damit das einzige Land, das sich gegen die Auslöschung Österreichs durch das nationalsozialistische Deutschland wandte. Fabela war auch ein Kenner des "Roten Wien" der Zwanziger und frühen Dreißigerjahre und hatte auch die Wiener Sozial- und Bildungspolitik in Mexiko als Vorbild dargestellt. (Schluss) gab

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