Gedenken an Opfer der Schlacht von Aspern-Eßling

Sonntag: Kranzniederlegung beim "Löwen von Aspern", Salut-Schüsse, Deutschmeister-Schützenkorps, Blasmusik

Wien (OTS) - Repräsentanten des Museums "Aspern-Eßling 1809" (in Wien 22., Asperner Heldenplatz 9) nehmen am Sonntag, 22. Mai, um 11 Uhr, auf dem Asperner Heldenplatz beim bekannten Denkmal "Löwe von Aspern" eine Kranzniederlegung vor. Bei dem Festakt wird aller Opfer der Schlacht von Aspern und Eßling im Mai des Jahres 1809 gedacht. Neben vielen gefallenen Soldaten kamen zahlreiche Zivilisten durch das Kriegsgeschehen ums Leben. Wie weithin bekannt, zeigt das Monument nahe der Kirche Sankt Martin einen sterbenden Löwen. Tausende Tote waren beim wüsten Kriegsgeschehen im Mai 1809 zu beklagen.

Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei, Fotografen finden hier viele Motive vor. Neben einer Ehrenwache des Heeres nimmt ein "Deutschmeister-Schützenkorps" in alten Uniformen an der Feier teil. Lautstark spielt der Musik-Zug des "Infanterieregiments Nummer 4 (IR 4)" auf. Zudem zeigt sich ein "Traditionsregiment 1809" in militärischen Gewändern. Mit einem Ehrensalut endet die Gedenkfeier. Die Organisatoren des Festakts bringen sogar eine angejahrte Kanone auf den Asperner Heldenplatz. Nach dem Gedenken stärken sich Hungrige mit einem deftigen "Löffelgericht".

Großes Schlachten-Diorama mit mehr als 8.500 Figuren

Das Museum "Aspern-Eßling 1809" auf dem Asperner Heldenplatz 9 (samt der Dependance im altertümlichen "Schüttkasten" in Wien 22., Simonsgasse) ist in den Monaten April bis Oktober jeweils am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. An Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.

Vielerlei Exponate gibt es zu sehen, die reichhaltige Sammlung umfasst Dokumente, Bilder, Uniformen, Fahnen, Blankwaffen und sonstige Kriegsgerätschaften sowie verschiedene Feldfunde. In einem Schlachten-Diorama werden die einstigen Kriegshandlungen mit nicht weniger als 8.546 Figuren nachgestellt. Optische und akustische Effekte machen das Diorama besonders beeindruckend. Eingehend setzt sich das Museum mit dem Tun von Erzherzog Karl (Sieger von Aspern) auseinander. Seit Jahren gehört das Museum der "Arbeitsgemeinschaft Wiener Bezirksmuseen" an und hat dort den Status eines "Sondermuseums". Kanonenkugeln, Gewehrkugeln, Bilder von Generälen, Briefe, Tagesbefehle und sonstige Sachen werden zur Schau gestellt und rufen die einstigen Kriegswirren nachdrücklich in Erinnerung.

Allgemeine Informationen: o Museum Aspern-Eßling 1809: http://www.bezirksmuseum.at/aspern/

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